Mittwoch, 27. Oktober 2010

Freitum, eine Einleitung

ein Gastbeitrag von Tommy Casagranda
M
ein werter Grazer Kollege TOMMY CASAGRANDE, Gründer der frisch eröffneten Facebook-Gruppe ,,Freitum'', schrieb für eben jene einen durchaus bemerkenswerten Einleitungstext, welchen ich auf diesem Blog vorzustellen vermag. Tommy Casagrande schreibt über die Freiheit folgendes:

Freiheit ist das, aus dem alles entsteht. Die Natur ist frei in ihrer Entwicklung, ihrem Werden und Vergehen. In ihrem kreativen und unendlich scheinendem Schöpfungsakt schafft sie voller Fantasie Elemente, Stoffe, Bausteine, Organismen, Existenz in allen möglichen Farben und Verhaltensweisen. Die einzige Begrenzung die ihr zugrunde liegt, sind die Gesetze, innerhalb derer sie wirkt. Freiheit ist das, was in Fabeln, Romanen, Geschichtsbüchern, Gedichten und gegenwärtigen Existenzen die Sehnsucht der Eingesperrten beflügelt.

Wir Menschen begrenzen unsere Freiheit in unnötigerweise. Einerseits sind auch wir den Gesetzen, welche die Natur uns vorgibt, unterworfen. Ebenso jedoch sind wir den Gesetzen der Ökonomie unterworfen, die uns, ob wir es akzeptieren oder nicht, dazu zwingt, unser menschliches Handeln subjektiv auf jene Art und Weise einzusetzen, wie es ein jeder, subjektiv, für sich als am gewinnbringendsten erachtet. Da unser Leben, sowie auch alle weltlichen Güter nach denen wir streben, letztlich endlich und sohin als knapp bezeichnet werden kann, sind wir dazu des Schicksals verhaftet, nicht alles haben zu können was wir haben wollen und müssen uns stets, in jeder Minute des Lebens entscheiden.