Freitag, 18. Dezember 2009

Polens politische Situation und Entwicklung, Pilsudskis Sanacja-Regime und Dmowskis Endecja-Bewegung in der Zwischenkriegszeit

I. Das unterdrückte Polen
Polen war zwischen 1795 und 1919 über 123 Jahre praktisch ein nicht existenter Staat. Erst infolge des Endes des 1. Weltkriegs und der Bestimmungen des Versailler Vertrags wurde Polen zu einer international anerkannten, autonomen Republik. Zuvor lebten die Polen ,,als Untertanen des russischen Zaren, des deutschen Kaisers und des Kaisers und Königs von Österreich-Ungarn’’. (Davies 2001: 100) Die Wiedergeburt des autonomen Polens resultiert aus den Prozessen im und um den 1. Weltkrieg, der die drei großen Reiche quasi gegeneinander aufmarschieren ließ und so ihre Zerstörung provozierte. Im Laufe des 1. Weltkriegs wurde Polen ,,als eine der alliierten Mächte anerkannt, und die Unabhängigkeit Polens wurde als eines der Kriegsziele der Alliierten beschlossen.’’ (ibid.: 101)

II. Unabhängigkeitsprozesse in Polen
Diese Aussicht auf Autonomie löste bei den Polen rege politische Aktivität aus. Zwei Pioniere polnischer Autonomiebestrebungen waren Józef Pilsudski, der, zeitweise im Gefängnis weilend, mit seiner Polnischen Nationalorganisation (PON) mit direkteren, auch militärischen Mitteln für eine polnische Unabhängigkeit kämpfte, und Roman Dmowski, der mit seinem Polnischen Nationalkomitee (KNP) darum bemüht war, das Ziel der Unabhängigkeit Polens mit diplomatischen Mitteln und Kooperation mit den Alliierten zu erreichen. All dies geschah in einer Atmosphäre der Zerstörung – polnisches Territorium war ein zentraler Schauplatz der Aggression des 1. Weltkriegs.
Einen entscheidenden Beitrag zu Polens Unabhängigkeit leisteten indes die Deutschen:
,,Als die deutsche Armee am 11. November 1918, dem Tag des Waffenstillstands, aus Gründen, die überwiegend mit der inneren Lage in Deutschland zu tun hatten, aus Warschau abzog, war es der von den deutschen ernannte (polnische, Anm.: T.M.F.) Regentschaftsrat, auf den sie die Gewalt übertrug, und es war Józef Pilsudski, der eine Woche zuvor mit Bedacht aus deutscher Festungshaft entlassen worden war, dem der Regentschaftsrat seine Vollmachten anzuvertrauen beschloß.'' (ibid.: 104)
Die wiedergeborene polnische Republik, geleitet durch den von Pilsudski geführten Regentschaftsrat, hatte de facto weder Grenzen, noch ein klar ein definiertes Territorium. Sie hatte keine Verfassung und genoss keine internationale Anerkennung. Die Konkretisierung dieser non-existenten Elemente erfolgte mit den Versailler Friedensverträgen und den komplizierten Grenzfestigungsprozessen im Zuge der polnischen Grenzkriege, von denen vor allem der polnisch-sowjetische Krieg von 1920 für die Polen als identitätsstiftendes Ereignis in die Geschichtsbücher eingehen sollte.

III. Der polnisch-sowjetische Krieg
Für die sowjetischen Bolschewiki unter Führung von Lenin war es eine ideologische Notwendigkeit mit ihrer Revolution gen Westen zu expandieren. Dabei galt es Polen, das quasi die Brücke zum Westen bildete, zu überqueren. Der Überfall auf Polen war somit die logische Konsequenz.
Innerhalb von sechs Wochen stand die Rote Armee vor den Toren Warschaus. Ein Sieg gegen das scheinbar schwache Polen schien vorprogrammiert – doch: errare humanum est: die Polen leisteten starken Widerstand und einige äußerst raffinierte, militärstrategische Manöver von Marschall Pilsudski zwangen die Rote Armee bei der entscheidenden Schlacht bei Warschau – die auch als ,,das Wunder an der Weichsel’’ bezeichnet wird - in die Knie. (vgl. Tarczynski 1996) Lenin gab nach und bat um Frieden, den ihm Pilsudski gewährte: der Frieden von Riga vom 18. März 1921 definierte die Grenzmarken zwischen Polen und der Sowjetunion mit einer aus polnischer Perspektive guten Note. Kurz darauf wurde die polnische Verfassung von 1921 verabschiedet.
Pilsudski avancierte in der Folgezeit zum polnischen Nationalhelden.

IV. Die sozioökonomische Situation im Polen der 1920er-Jahre
Die Bevölkerung des wiedergeborenen Polens war äußerst heteronom: ca. zwei Drittel der Bevölkerung bildeten Polen, 15% Ukrainer, 9% Juden, 5% Belorussen und 2% Deutsche. Die Deutschen gehörten dabei zur Bourgeoisie, ähnlich wie viele Juden, von denen jedoch auch viele einfache Handwerker waren. Die im Osten Polens konzentrierten Ukrainer und Belorussen waren zumeist arme Bauern. Die nationalen Minderheiten wurden durch einen ,,Block der Minderheiten’’ im Parlament repräsentiert. (vgl. Davies 2001: 120)
Polen war ein stark agrarisch geprägtes Land: 75% der Einwohner lebten auf dem Lande. Die ökonomische Situation war miserabel: Polen durchlebte eine Hyperinflation. (vgl. Landau; Tomaszewski 1971: 98) Verschuldung, Arbeitslosigkeit und Armut stiegen stark an. Investoren und Wirtschaftshilfen aus dem Ausland blieben rar, was auch mit der außenpolitischen Situation Polens zusammenhing. (vgl. Garlicki 1979: 148f .)

V. Polens Außenpolitik
Polens geographische Lage – sowohl im Westen mit Deutschland, als auch im Osten mit der Sowjetunion durch zwei Erzfeinde umgeben - war ein entscheidender Faktor für seine außenpolitische Isolation. Dies spiegelte sich in dem deutsch-polnischen Zollkrieg von 1925 wider, in dem Deutschland anschließend den Kauf polnischer Kohle boykottierte, was massive Auswirkungen auf die polnische Wirtschaft, vor allem in Schlesien, hatte. (vgl. Davies 2000: 651; Minalto 2009) Ungünstig für Polens außenpolitische Stellung waren auch die Verträge von Locarno von 1925, die Deutschland eine Revision seiner Ostgrenzen ermöglichten.
Auch die Beziehungen zu den Westmächten Frankreich und Großbritannien waren suboptimal, da Polen von diesen Staaten während des polnisch-sowjetischen Kriegs keine Unterstützung erhielt.
Konflikte gab es auch mit der Ukraine. Initiiert wurden diese Konflikte durch Unabhängigkeits- bzw. Grenzrevisionsbestrebungen der zahlreichen Ukrainer, die auf polnischem Territorium und der Polen, die auf ukrainischem Territorium lebten.
Einzig die U.S.A. genossen in Polen hohes Ansehen, doch war dies außenpolitisch irrelevant, da sich die U.S.A. aus einer aktiven Politik in Europa zurückgezogen haben.
Immerhin konnten ,,eine Armee, ein Justizwesen, ein Bildungssystem, ein Beamtencorps, ein Parlament mit landesweiten Parteien, ein Finanzsystem, ein staatlicher Industrie- und Handelssektor und ein einheitliches Transport- und Kommunikationswesen geschaffen [werden]’’ (Davies 2001: 113).

VI. Polens politische Situation
Trotz dieser Fortschritte war die politische Situation in Polen äußerst kompliziert. Weder die Sozialisten, noch die Nationalisten konnten sich politisch durchsetzen, daher fiel die Macht in die Hände moderater Kräfte.
Korruption und politische Spannungen und Machtkämpfe zwischen Linken, Rechten und Moderaten durchzogen die politische Landschaft Polens zu dieser Zeit. Die Situation eskalierte mit der Ermordung des ersten verfassungsmäßigen Staatspräsidenten Polens und Pilsudskis politischen Mitstreiter, Gabriel Narutowicz, durch radikal-nationalistische Kräfte im Jahre 1922. Die Narutowicz-Ermordung war der Initialfunke für die politischen Umwälzungen der Folgezeit, die Pilsudski im Mai 1926 zu einem Staatsstreich, dem sogenannten Maiputsch, motivierten. Neben der Narutowicz-Ermordung, der desolaten Wirtschaftslage und starker Korruption, die zu politischen Spannungen führte, wie etwa großen Arbeiteraufständen, brutalen Straßenschlachten und vorzeitigen Regierungswechseln, war vor allem Pilsudskis kritisches Verhältnis zur parlamentarischen Demokratie ein Faktor für seinen Coup d’Etat:
Kurz nach der Unabhängigkeit Polens war Pilsudski davon überzeugt, dass die parlamentarischen Kräfte des Landes ein homogenes, kompromissbereites Gebilde bilden würden. Pilsudskis Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt, was ihn politisch zunehmend demotivierte, sodass er sich politisch zurückzog. Pilsudskis anfängliche Euphorie und Naivität weichte aufgrund der Realität einer starken Skepsis.
Die sich 1926 abzeichnende Mitte-Rechts-Koalition unter der Führung von Bauernbewegungspionier Wincenty Witos passte nicht in Pilsudskis Pläne. Er befürchtete eine langfristige Machtübernahme durch die radikalen Nationaldemokraten, die für die Ermordung seines politischen Weggefährten Gabriel Narutowicz verantwortlich waren. Aufgrund der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Misere war
,,im Frühling 1926 eine breite gesellschaftliche Basis für eine Machtübernahme gegeben. Dies resultierte sowohl aus den propagandistischen Aktivitäten der Pilsudski-Anhänger, als auch aus einem in großen Teilen der Gesellschaft gebrochenen Glauben an die bisherigen Lösungen. Das parlamentarische System in seiner damaligen Verfassung befriedigte niemanden mehr. Die wirtschaftliche Situation brachte die Menschen mangels jeglicher Perspektiven zur Resignation. Alle parlamentarischen Akteure waren in den Augen der Öffentlichkeit mehr oder weniger kompromittiert. Mit Ausnahme von Pilsudski.'' (Garlicki 1979: 202, Übers.: T.M.F.)
Dieser nutzte, unterstützt durch Sozialisten, Kommunisten und Minderheitengruppen die Gunst der Stunde. Sein Coup d’Etat vom 12.V.-15.V.1926 brachte aufgrund intensiver Kämpfe viele Todesopfer (379 Todesopfer, 920 Verletzte (vgl. Davies 2000: 654), die Kapitulation der Regierung und ihm die Herrschaft.
Pilsudskis’ neues ,,Sanacja’’-Regime (von lat. sanatio – Heilung) sollte mit ihm bis 1935 andauern. Es revolutionierte die politische Praxis Polens, wobei die parlamentarische Demokratie de facto, wenn auch zunächst nicht de jure, von einer Präsidialdiktatur abgelöst wurde. Die Anhänger Pilsudskis, ,,young people as well as some groups of the inteligentsia [...] were of the opinion that direct action, disregarding the parliamentary requirements, would solve the accumulating problems better and more effectively.’’ (Wereszycki 1971: 88) Pilsudskis Sanacja war ein autoritäres, aber kein totalitäres Regime:
,,If one considers that until the very collapse of interwar Poland , the opposition parties were legally active, that their papers and periodicals, as well as other journals totally independent of governmental inspiration, were freely published, that, although all strikingly antigovernmental utterances in the press were suppressed, it was still possible to express legally, both orally and in print, opinions combating the existing system of government, then one will have to admit that the authoritarian government that had existed in Poland since 1926 was not totalitarian.'' (ibid.: 85)
Anfangs war die Sanacja vielmehr ein tolerantes Regime, was sich auch in Pilsudskis Verständnis von dem Nationenbegriff widerspiegelte. Für ihn
,,war die Nation ein Produkt der Geschichte, eine Gemeinschaft, die dieselben Wertvorstellungen und Loyalitäten teilt, aber nicht unbedingt dieselbe ethnische Zugehörigkeit oder Herkunft. […] Ethnische und kulturelle Vielfalt innerhalb der Nation galten […] als eine Quelle von Stärke und Vitalität.'' (Davies 2001: 126)
Allerdings wies das Regime keine Kontinuität auf. Es oblag einer ,,gradual evolution from a very moderate dictatorship [...] to a more and more pronounced dictatorship’’(Wereszycki 1971: 85). Es war jedoch keineswegs faschistisch. Es propagierte, zumindest in der Anfangsperiode, keinerlei faschistische Ideologien. Pilsudski und seine Anhänger waren keine Ideologen: ,,Pilsudski disliked parties, and his followers had no clear program. The Marshal had balanced the Right and the Left in the country, but introduced no new ideology. […] [His] precepts were: maintain a strong executive, and cure the country’s ailments.’’(Wandycz 1971: 92)
Nach der Sanacja-Machtübernahme verzeichnete Polen bis zum Ende der 1920er-Jahre eine politische und ökonomische Stabilisierung. Dies änderte sich durch die Weltwirtschaftskrise drastisch. Die bekannte Instabilität kehrte zurück, das Sanacja-Regime befürchtete bei den nächsten Wahlen eine Abwahl, weshalb es kurzum im Jahre 1930 das Parlament auflöste und wichtige Oppositionspolitiker verhaften ließ, sodass diese für die bevorstehenden Wahlen nicht kandidieren konnten. Aufgrund dieser strategischen Maßnahme war eine absolute Mehrheit für das Sanacja-Regime quasi vorprogrammiert. Dies war der Beginn des autoritären, repressiven, aber nicht faschistischen polnischen Überwachungsstaats. (vgl. Wereszycki 1971.: 90) Dieser erreichte seinen Gipfel mit der Errichtung eines Lagers für politische Gegner ,,in Berezy Kartuskie, welches durchaus als Konzentrationslager bezeichnet werden kann.’’ (Knyt 2009: 24, Übers.: T.M.F.) Summa summarum wurden im Lager Berezy Kartuskie bis August 1939 ca. 3000 politische Gefangene interniert, von denen 13 aufgrund der Repressalien im Lager starben. (vgl. ibid.)
Die Konstitution des Sanacja-Regimes änderte sich kurz vor und mit Pilsudskis Tod. So wurde 1935 - mit Hilfe der subversiv erzielten Mehrheit im Parlament - eine neue, autoritäre Verfassung verabschiedet, die dem Parlament quasi jegliche Kompetenzen absprach und sie auf den Präsidenten übertrug. Damit wurde die seit 1926 praktisch andauernde Präsidialdiktatur 1935 konstitutionell verfestigt. Mit der neuen Verfassung und Pilsudskis Tod nahmen die faschistischen Tendenzen in Polen nun auch realpolitisch zu, auch wenn sie aufgrund außenpolitischer Konstellationen nicht eskalierten: ,,In 1938 all the indicators were that Poland would soon become truly fascistic, but the change in the international situation, the suddenly revealed conflict with Germany, put the process in check.’’ (Wereszycki 1971: 91) Der Katholizismus wurde zur Staatsreligion, religiöse Minderheiten wurden dabei dennoch toleriert. Der Staat wurde durch seinen Ausbau an Kompetenzen omnipotent. Die Präsidialdiktatur basierte auf drei Prinzipien: Nationalismus, sozialer Gerechtigkeit und Organisation. Die Sanacja war auch bemüht, den Führerkult des nun verstorbenen Pilsudski auf die neue Führungspersönlichkeit, Edward Rydz-Smigly, zu übertragen, was jedoch nicht gänzlich gelang. Waren die nationalistischen Faschisten unter Pilsudski noch politisch isoliert, kam es nun zu einer politischen Kooperation.
Die polnischen Faschisten waren lange unter den politischen Gegnern des Sanacja-Regimes vorzufinden, wie etwa Roman Dmowskis Nationaldemokraten – auch als Endecja bezeichnet. Dmowski hatte nach Pilsudskis Maiputsch 1926 eine langfristige Vision von einem durch die Endecja regierten Polen. Deshalb formte er bereits kurz nach Pilsudskis Maiputsch eine Gruppe junger Nationaldemokraten, die auf den Prinzipien der Hierarchie, Disziplin und persönlicher Verantwortung der Führungspersönlichkeiten basierte. (vgl. Wandycz 1971: 95). Dmowskis Verständnis von der Nation war stark religiös und sozialdarwinistisch geprägt. Für ihn war die Nation ,,ein natürliches Phänomen, das Ergebnis der gottgegebenen Einteilung der Menschheit in verschiedene Entitäten […]. Mit seiner Ausbildung in Biologie und seiner Tendenz zum Sozialdarwinismus verstand er die Nation beinahe als Rasse.’’ (Davies 2001: 126) Dabei war für ihn ein nicht-katholischer Pole quasi ein Widerspruch in sich. Dmowski projizierte bewusst stereotype Feindbilder von ,,jüdischen Verschwörungen und Nestern von Freimaurern’’ (ibid.: 128).
Dem folgend machte die Endecja die große Heterogenität in der polnischen Bevölkerungsstruktur, und hierbei vor allem die Juden, für die gesellschaftlichen Probleme verantwortlich. Nach Hitlers Machtübernahme in Deutschland adaptierte sie teilweise seine Ziele und Methoden und führten offen antisemitische Kampagnen, indem sie z.B. zum Boykott jüdischer Geschäfte aufrief. Sie plädierten für die Einführung eines speziellen numerus clausus für Juden an den Universitäten, ebenso wie für separate Hörsäle, die die Juden isolieren sollten. (vgl. Davies 2000: 686f .) Realisiert wurden diese Pläne allerdings nicht, da sich das Sanacja-Regime davon distanzierte. Durch die dezidierte Bekennung zum Katholizismus fand die Endecja mitunter Anklang bei viele katholischen Priestern, die sie zu politisieren versuchte.
Einen extremistischen Flügel der Nationaldemokraten bildete die fast paramilitärische Falanga unter Führung von Boleslaw Piasecki. Es handelte sich hierbei um eine Gruppe meist junger, radikaler Faschisten, die die Zivilbevölkerung terrorisierten. Attentate auf politische Gegner und ethnische und religiöse Minderheiten waren keine Rarität. Programmatisch lässt sich dieser Flügel wie folgt beschreiben:
,,Combining extreme nationalism with religion, the program stated that ’God ist he highest aim of man.’ Falanga demanded limitations of private property, and state control over the economic life. Its attitude toward national minorities was strongly anti-Semitic; it implied policies of Polonization of Ukrainians and Belorussians.’’ (Wandycz 1971: 96)
Die faschistischen Gruppierungen Polens waren jedoch nie Massenbewegungen. Weder auf dem Lande, noch unter den Arbeitern genossen sie Popularität. Auch gab es für den Faschismus in Polen keinen starken ideologischen Gegenpart, wie z.B. kommunistische Tendenzen in anderen faschistischen Staaten. Vielmehr war der polnische Faschismus ein von faschistischen Staaten importiertes, künstliches Produkt.
,,Polish fascism went against the long tradition of Polish ideals of freedom, individualism, and toleration.’’ (ibid.: 97) Der ,,Import’’ konnte sich gegen die Tradition nicht durchsetzen.
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L I T E R A T U R

Davies, Norman (2000): Dzieje Polski. Kalendarium. Kraków: Wydawnictwo Literackie.

Davies, Norman (2001): Im Herzen Europas. Geschichte Polens. München: Beck.

Garlicki, Andrzej (1979): Przewrót majowy. Warszawa: Czytelnik.

Knyt, Agnieszka (2009): Bereza Kartuska. In: Karta 59/2009.

Landau, Zbigniew; Tomaszewski, Jerzy (1971): Zarys historii gospodarczej Polski 1918-1939. Warszawa: Książka i Wiedza.

Minalto, Michal (2009): Wojna celna polsko-niemiecka. 23/VI/2009. URL: http://historia.gazeta.pl/historia/1,100062,6746767,Wojna_celna_polsko_niemiecka.html [Zugriff: 15/XII/2009].

Tarczynski, Marek (1996): Bitwa Warszawska 1920. Warschau: Rytm.

Wandycz, Piotr S. (1971): Fascism in Poland : 1918-1939. In: Sugar, Peter F. (Hrsg.): Native Fascism in the Successor States. Santa Barbara : ABC-CLIO, Inc., 92-98.

Wereszycki, Henryk (1971: Fascism in Poland . In: Sugar, Peter F. (Hrsg.): Native Fascism in the Successor States. Santa Barbara : ABC-CLIO, Inc., 85-91.

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