Mittwoch, 26. August 2009

Rand Paul - der Sohn von Ron Paul - kandidiert für den US-Senat

Rand Paul - der Sohn von Ron Paul - kandidiert für die im November 2010 anstehenden US-Senatswahlen in Kentucky, um die Nachfolge vom zurücktretenden Republikaner Jim Bunning anzutreten.

Im US-Senat sitzen 100 Senatoren, wobei jeder der 50 Bundesstaaten zwei Senatoren stellt, die für sechs Jahre gewählt werden. Der US-Senat und das Repräsentantenhaus bilden die zwei Kammern der US-amerikanischen Legislative - dem Kongress. Der Senat besitzt neben seiner legislativen Funktion auch eine Kontrollfunktion gegenüber dem Präsidenten. Da der aktuelle US-Präsident Barack Hussein Obama heisst, ist diese Kontrollfunktion von eminent wichtiger Bedeutung: Sie kommt unter anderem bei der Ratifizierung internationaler Verträge, bei der Nominierung hoher Staatsbeamter, bei der der Senat ein Mitspracherecht hat und bei Impeachment-Verfahren (Amtserhebungsverfahren), bei denen der Senat die Funktion des Gerichts einnimmt, zur Geltung.


Rand Paul vertritt ähnliche, konservativ-libertäre Positionen wie sein ehrenvoller Vater Ron.
Er ist starker Kritiker der Federal Reserve, also der amerikanischen Zentralbank. Zudem setzt er sich für weitaus niedrigere Steuern ein, so ist er ein Gegner der Einkommenssteuer. Außerdem machte er sich als Gründer und Vorsitzender der Kentucky Taxpayers United für die Rechte der Steuerzahler stark. Er agitiert gegen staatlich initiierte Konjunkturpakete, wie etwa den Paulson-Plan oder Obamas keynesianische Hirngespinste.
Er ist auch gegen den USA PATRIOT Act, da er in ihm, ähnlich wie bei den aktuell viel zu hohen Steuern, eine Reduzierung der Bürgerrechte sieht.
Zur Gesundheitsreform sagte er 2007 im Journal of American Physicians and Surgeons: ,,True reform would require an infusion of ethics, something that can't be taught or purchased.''
Er propagiert Staatsabbau, Entbürokratisierung, also ein small government, frei nach dem Prinzip: ,,so wenig Staat wie möglich, so viel Staat wie nötig''. Dem widersprechen staatliche Interventionen in die Ökonomie, wie sie derzeit von Obama & Co. praktiziert werden, diametral. Stattdessen plädiert Rand Paul für einen ausgeglichenen Staatshaushalt und einen freien, sich selbst prosperierenden Markt.

Die Kampagne von Rand Paul kann man mit einer Spende unterstützen. Derzeit liegt er bei den Republikanern als Bewerber für den Senatsposten in Kentucky Umfragen zufolge an zweiter Position.











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