Freitag, 2. Dezember 2016

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Verträge mit GEZ-Medien kündigen, Zwangsbeitrag abschaffen!

In seiner Parlamentsrede über die ,,Kündigung aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkstaatsverträge'' fordert Prof. Dr. Jörg Meuthen eben diese. Die öffentlich-rechtlichen Medien haben keine Existenzberechtigung mehr und es ist skandalös, dass Bürger dieses Landes, die es sich teilweise kaum leisten können, ihren Nächsten Weihnachtsgeschenke zu kaufen, dazu gezwungen sind, jährlich über 200 Euro für eine Leistung zu zahlen, die sie gar nicht in Anspruch nehmen, und bei Nichtzahlung sogar zwangsinhaftiert werden, so Meuthen, der ergänzt, dass das mit den Grundsätzen einer freien Gesellschaft nicht vereinbar sei.

Teil 1:





Donnerstag, 1. Dezember 2016

„Emotionalisierung“: Eltern braucht das Land

Bild: Pixabay / PublicDomainPictures /
CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Was de Tocqueville bereits um 1840 als Gefahr erkannt hatte, nämlich, dass Demokratie, die Gleichheit noch vor Freiheit anstrebt, die Individualisierung an einen Punkt brigen kann, wo sie die Gemeinschaft zersetzt, ist heute längst Realität. Mehr noch: die perfide Ironie, dass jene Staatsform, die vordergründig Gleichheit herstellen soll, ihre Bürger unter die Herrschaft des hyperindividualisiert Subjektiven gebracht hat, wo sie als in ewiger Nabelschau befangene Ich-Anbeter leben, wurde nicht nur erkannt, sondern zum Ziel erhoben. Auf den Gedanken, wahre Mitbürger zu haben, die die eigenen Interessen und Sorgen teilen könnten, kommt ein grosser Teil der Menschen heute gar nicht mehr. Der Horizont bleiben beim Blick Richtung Nabel die eigenen Zehennägel.

Aber auch darüber sind wir, betrachtet man’s genau, längst mit Volldampf hinausgeschossen. Das Fluidum der Masse, die sich aus im ADHS-Modus laufenden Einzelnen zusammensetzt und deren Eintracht nur Synchronizität ist, wird mithilfe klassischer und sozialer Medien im Fluss gehalten. Das Zauberwort lautet „Emotionalisierung“. Debatten – will man das primitive Aufeinanderhetzen Ich-gläubiger Gruppen als solche bezeichnen – werden auf diese Weise fernab der Sache „unterhaltsam“ und „aufregend“ gestaltet, wo zum Besten der Gemeinschaft und des Einzelnen Stunden staubtrockener, stiller, präziser und sorgfältiger Auseinandersetzung mit Fakten notwendig wären. Dazu zwei Beispiele.

Mittwoch, 30. November 2016

Manipulieren Zentralbanken auch den Goldpreis?

Marktkommentar von Claus Vogt
Wer einen guten Preis bei einem Verkauf erzielen will, geht marktschonend vor 

Wenn Sie eine Aktie oder einen Terminkontrakt verkaufen, dann möchten Sie selbstverständlich einen möglichst hohen Preis dafür erhalten. Um dieses Ziel beim Veräußern einer sehr großen Position zu erreichen, müssen Sie marktschonend agieren. Sie werden also so vorgehen, dass Ihre Verkaufsorder möglichst keinen Kursrückgang auslöst, und alles daran setzen, durch Ihre eigenen Verkäufe keinen Preiseinbruch auszulösen.

Montag, 28. November 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 47/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über Anteilnahme am Tod Castros:
Jetzt einen Cafe Latte aus dem Jura-Vollautomaten genießen, sich an den Ikea-Schreibtisch setzen, das MacBook aufschlagen, wohlig die Füßchen in den Tschibo-Kuschelsocken strecken und einen kleinen Blog-Artikel darüber verfassen, welch großartigen Revolutionär die Welt verloren hat, der als einer der Letzten dem Kapitalismus die Stirn bot.

Über von der EU behauptetes Zahlenmaterial bezüglich der Haltung zu Vergewaltigungen.
Ich bin ja jetzt seit gut 20 Jahren von Verl bis Vladivostok und rundum unterwegs und habe mit jeder Art von Mann zusammengearbeitet. Vom feinfingrigen Akademiker bis hin zu echten Typen, die einen Doppel-T-Träger über den Nacken biegen. Zechen wie die Kesselflicker konnten die, unabhängig vom Abschluss, übrigens alle. Aber nie in dieser ganzen Zeit, egal wie sehr dem Alkohol zugesprochen wurde, habe ich von einem dieser Männern gehört, dass er Vergewaltigung gut heißt. Nie. Auf welche Art und Weise die EU-Kommission an Zahlenmaterial kommt, das dies für jeden vierten Deutschen behauptet, das würde mich einmal wirklich interessieren.

Sonntag, 27. November 2016

Ein würdiger Nachruf auf Fidel Castro

Che und Castro: Beide tot. Bild:
 Alberto Korda, via Wikimedia Commons
von Jorge Arprin
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zum Tod von Fidel Castro:

„Mit dem Tod von Fidel Castro verliert die Welt einen Staatsführer, der, wie viele andere, bei dem Versuch, seinem Volk mittels staatlicher Planwirtschaft zum Wohlstand zu führen, gescheitert ist. Kuba wird heute oft als gutes Beispiel für ein Land mit einem funktionierenden Sozialsystem genannt, weil es staatlich finanzierte, also „kostenlose“ Schulbildung und Gesundheitsversorgung für die ganze Bevölkerung hat. Diese Sicht auf Kuba unterschlägt aber die katastrophale Versorgung der Bevölkerung mit ihren Grundbedürfnissen, und dass diese Mängel längst auch das Schul- und Gesundheitssystem erfasst haben.

Schätzungen gehen davon aus, dass die Kubaner ein Durchschnittseinkommen von umgerechnet 20 Euro im Monat haben. Es gibt keine Supermärkte im Land. Lebensmittel werden seit 1962 rationiert, obwohl die Rationierung ursprünglich als vorübergehende Notmaßnahme gedacht war. Die Nahrungsmittelproduktion ist in den letzten Jahrzehnten immer weiter zurückgegangen, Kuba muss heute 85% seiner Lebensmittel importieren, darunter auch Zucker, das einstige Exportgut Nummer eins. Ein großer Teil der Versorgung der Bevölkerung stammt aus dem Schwarzmarkt, ohne ihn wären wohl schon hunderttausende Kubaner verhungert. Die Mehrheit der Kubaner kennt keine für uns selbstverständlichen Konsumgüter wie Waschmaschinen oder Kühlschränke, sogar Toilettenpapier und Handreiniger sind knapp, und auch Touristenhotels haben manchmal keine Toilettensitze. Luxusgüter wie Fernsehen, Computer und Smartphones sind für die meisten unbekannt (und wer einen Fernseher hat, empfängt höchstens fünf Sender). Die Häuser sind hoffnungslos veraltet, die Infrastruktur spottet jeder Beschreibung, die Strom- und Wasserversorgung ist ebenso desaströs. Castros Kuba ist ein Dritte-Welt-Land. Viele Touristen freut es, die alten Autos an den Straßen Havannas zu sehen, weil das für sie ein nostalgisches Flair hat. Aber können Sie sich vorstellen, dass das für die Kubaner kein Museum, sondern die tägliche Realität ist? Würden sie ihr Auto gegen einen Oldtimer aus Kuba eintauschen?

Samstag, 26. November 2016

Schulz und Merkel: Bankrotterklärungen der ''Volksparteien''

Charme eines Gebrauchtwagenhändlers:
Martin Schulz. Bild: EuropeDirect
[CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
von Michael Auksutat
Ich meine, mal ganz ehrlich: Wie kann es eigentlich sein, dass in der großen, alten Volkspartei ausgerechnet Martin Schulz, den primär der Charme und die Seriosität eines Gebrauchtwagenverkäufers auszeichnet, zum großen Hoffnungsträger erkoren wird, während bei der Partei des Wirtschaftswunders eine Frau alternativlos ist, die durch ihre Kinderlosigkeit auf dieser Erde nichts zu verlieren hat und der man, wenn man sich ihre Zitate wirklich einmal ganz objektiv zu Gemüte führt, nicht die Führung seines Kraftfahrzeugs anvertrauen möchte - geschweige denn jene einer großen Industrienation?

Mal ganz davon abgesehen, dass die Programmatik der Genannten von einer kleinen Beamtenpartei geprägt ist, deren Vertreter im wirklichen Leben keinen Meter weit kommen würden. Und das bisschen was es an Opposition gibt, lehrt einem spätestens ab der dritten Reihe reichlich das Gruseln.

Wie kann ein 80-Millionen-Volk dermaßen ratlos sein, um sich von derartigen Figuren in den zweifellosen Untergang führen zu lassen? Und sich dabei noch moralisch und technisch überlegen fühlen?

Donnerstag, 24. November 2016

Vermögenssteuer: Grüne Fiskaljunkies und Umverteilungsultras

Die Grünen wollen die Vermögenssteuer einführen. Prof. Dr. Jörg Meuthen las den ,,Umverteilungsultras'' am Mittwoch die Leviten: ,,Man muss sich so langsam wirklich Sorgen um den Zustand unserer grünen Fiskaljunkies machen, die tagein, tagaus damit beschäftigt sind, die Steuerdosis zu erhöhen. Dabei ist die Steuerüberdosis doch schon längst erreicht. Das dürfte jedem crystal-, Verzeihung kristallklar sein, sofern er nicht fiskalisch ob der ständigen neuen Rekordsteuereinahmen bereits berauscht ist, wie es Grünen offenbar sind.''

Mittwoch, 23. November 2016

Milchmädchenbericht 2016: Einer der größten staatlichen Raubzüge der Geschichte

Bild: Pixabay / geralt / CC0 Public Domain
von Frank Jordan
Bei seinem Freitod 2008 hinterließ der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace ein unvollständiges Manuskript. 800 Seiten mit Fragmenten und editorialen Notizen zu einem Roman über Praktiken, Personal und Probleme einer Außenstelle der US-amerikanischen Steuerbehörde IRS in Peoria, Illinois Mitte der 80er Jahre, deren Fassade in der Wallaceschen Vorstellungswelt architektonisch detailgetreu dem damals gängigsten Steuerformular nachempfunden war. An einer Stelle schrieb er sinngemäß, eine der großen PR-Entdeckungen der modernen Demokratie sei jene, dass sensible Fragen der Staatsgewalt nur stumpfsinnig und obskur genug daherzukommen bräuchten, um sich von Amtsseite her den Aufwand des Verbrämens und Kaschierens ersparen zu können. Niemand achte mehr darauf, weil sich niemand für den monumentalen Stumpfsinn der in Frage stehenden Thematik interessiere.

Die Verschwörung

Bild: RadioKirk, vectorised by MesserWoland [GFDL,
CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wiki Commons
von Walter Schüle
Im Kanzleramt, kurz vor den Wahlen,
Kommen zu den Herren, die den Staat verwalten,
Ein paar gar seltsame Gestalten,
Die reden von sehr krummen Zahlen.

Montag, 21. November 2016

Vom deutschen Fetisch der Geschichtswiederholung

Bild: Pixabay / Lohrelei / CC0 Public Domain
von Philipp A. Mende
Ayn Rand soll 1964 gesagt haben: „Dies ist die Psychologie von Menschen, die, wenn ein Land zu einer Diktatur geworden ist, schreien: ‚Ich bin nicht schuld! Ich wollte nur, dass die Regierung die Preise, die Löhne, die Gewinne, die Industrie, die Wissenschaft, das Gesundheitswesen, die Kunst, das Bildungswesen, das Fernsehen und die Presse kontrolliert! Ich war nie für eine Diktatur!‘“

Würde mich im Jahre 2016 ein erwachsener Bürger der Buntesrepublik fragen, wie einst etwas wie das 3. Reich erschaffen bzw. möglich gemacht werden konnte, bestünde mein erster Reflex darin, nachzufragen, ob die Frage sarkastisch oder tatsächlich ernst gemeint sei.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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