Dienstag, 23. August 2016

Setzen Sie auf die nächste Aufwärtswelle der Edelmetalle


Marktkommentar von Claus Vogt
Es war goldrichtig, bei großartigen Kursgewinnen im Edelmetallbereich investiert zu bleiben 

Ende vorigen Jahren sprach wirklich alles dafür, dass eine neue Goldhausse beginnen würde. Deshalb habe ich die kurz vor Weihnachten erschienene Themenschwerpunkt-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren ausschließlich diesem Thema gewidmet und insgesamt 26 Argumente zusammengetragen, die den baldigen Beginn einer neuen Goldhausse signalisierten.

Montag, 22. August 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 33/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Ökostrom-Umlage:
Ich finde es völlig normal, dass es eine Ökostrom-Umlage gibt, die in zehn Jahren um 800% gestiegen ist und der Verbraucher nur deshalb so gut wegkommt, weil die Netzbetreiber ihre Geldreserven abbauen müssen, deren Halten sonst zu viel kosten würde. Meiner Meinung nach ist das keinesfalls kafkaesk und lässt mich weder an der EU, noch an unserer Kanzlerin zweifeln, um die uns die ganze Welt beneidet.

Über den Kampf gegen Raucher, Steuerbetrüger und Hassredner:
Ab November Übungen für Bundeswehreinsatz im Inneren. Häuserkampf. Ich vermute einmal, militanten Steuerbetrügern, Rauchern und Hassrednern ist nicht anders beizukommen.

Samstag, 20. August 2016

Kindertagesstätten: Wie die Finanzierung vereinfacht werden könnte

Bild: CC0 Public Domain / Pixabay / OpenClipart-Vectors.
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

wenn viele öffentliche Stellen bei einer Angelegenheit zu beteiligen sind, entstehen regelmäßig hohe Aufwände. So verhält es sich beispielsweise bei der Finanzierung von Kindertagesstätten, die recht kompliziert ausgestaltet ist. Gegen Vorschläge zur Vereinfachung des Verfahrens wurden jedoch sogleich Einwände erhoben.

Der deutsche Staat stellt Jahr für Jahr hohe Beträge für Kindertagesstätten (Kitas) zur Verfügung, und zwar mit stark steigender Tendenz. Laut Statistischem Bundesamt waren es im Jahr 2014 fast 28 Milliarden Euro, welche die öffentliche Hand für diesen Zweck ausgab. Viele junge Frauen wollen oder müssen nach der Geburt eines Kindes möglichst schnell wieder in ihren Beruf zurückkehren, was die Nachfrage nach Kitaplätzen erhöht. Dies gilt insbesondere seit dem Jahr 2007, als die Politik beschloss, dass auch Kinder unter drei Jahren in Kindertagesstätten betreut werden sollen.

Freitag, 19. August 2016

Burkaverbot, arabischer Chauvinismus und westliche Werte

Burka: Zu ertragen?
Bild: CC0 Public Domain / Pixabay / jusch.
von Thorben Schwarz
,,Vollverschleierung ist das Gegenteil von Integration!'' Genau diese Schlagzeile durften wir soeben von der CDU Hamburg lesen. Aufgrund einer nachrichtenarmen Ödnis in den Sommermonaten sind wir wohl verpflichtet über Burkas zu sprechen. Nun denn.

In Deutschland gibt es bereits ein Vermummungsverbot. Gesetzlich wäre das ganze bereits geregelt. Ein Verbot, das gefordert wird, ist letztlich deswegen schon überflüssig, weil es - wie immer - nicht an fehlenden Gesetzen mangelt, sondern an der Umsetzung der bestehenden.

Wir sollten generell mal unseren Integrationsbegriff erneuern. Integration wird weitläufig als ein gesellschaftliches Miteinander gesehen. Wer auf dem Land lebt, wird feststellen, dass kaum Menschen aus den zugewanderten Gruppen zu Stammtischen gehen, im Schützenverein aktiv sind oder sich auf Dorffesten unter den Tisch trinken.

Mittwoch, 17. August 2016

Alles Nazi außer bunt!

Gutmenschengutgläubigkeit.
von Philipp A. Mende
Hatte eben während des Mittagessens ein nettes Gespräch mit meinem indischen Kollegen und Klassenraum-Nachbarn. Er ist der Nächste, der mich auf die besorgniserregende Entwicklung Deutschlands ansprach und wissen wollte, was um Himmels willen denn „da los“ sei.

Er konnte es nicht fassen, dass es neben stündlichen „Einzelfällen“ mittlerweile sogar ein Bombenattentat in meiner Geburtsstadt gab. Noch perplexer schüttelte er den Kopf, als ich ihm mitteilte, dass die unmittelbare Reaktion darauf nicht etwa „Es reicht endgültig, es müssen effektive Gegenmaßnahmen her!“ lautete, sondern das exakte Gegenteil, sprich: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“, „Aber seine Kindheit“, „Aber sein Trauma“, als ob Traumata und schwere Kindheiten Neuheiten innerhalb der Menschheitsgeschichte darstellten und irgendwelche Gemetzel rechtfertigten; und auf die laut Buntheit-befiehl-wir-folgen-Gutmenschendenke seltsamerweise irgendwie auch nur Muslime ein Monopol zu haben scheinen, nie irgendwelche in Deutschland lebenden Fernostasiaten, Amis, Nord-, Süd-, Ost- oder Westeuropäer etc.

Dienstag, 16. August 2016

Katastrophe in Venezuela: Die sozialistischen Gesellschaftsklempner und ihr Geschwätz von gestern und heute

Venezolaner fliehen nach Kolumbien, um sich mit
Grundnahrungsmitteln eindecken zu können.
von Jorge Arprin
Vor drei Monaten berichtete ich darüber, wie in deutschsprachigen Zeitungsredaktionen niemand in der Lage ist, das wirtschaftliche Desaster in Venezuela mit dem Sozialismus in Verbindung zu bringen. Die wahren Anhänger von Chavez im Westen findet man jedoch in der Politik. Sehr viele bekannte linke Politiker haben sich in den letzten Jahren positiv über den Chavismus in Venezuela geäußert, darunter Mitglieder der Linkspartei, der spanischen Podemos oder der britischen Labour-Partei. Jeremy Corbyn sah, wie so viele Linke, in Chavez eine Hoffnung für die ganze Welt. So twitterte er zum Beispiel im März 2013:
,,Thanks Hugo Chavez for showing that the poor matter and wealth can be shared. He made massive contributions to Venezuela & a very wide world''
Was denken diese Leute heute über Venezuela? Tatsächlich haben sich seit meinem letzten Artikel einige Chavez-Fans zur Lage in Venezuela geäußert. Sie sind nun weniger euphorisch, aber von einem Wandel ihrer Ansichten kann man nicht sprechen. Stattdessen wendet jeder seine eigene Taktik an, um gleichzeitig Sozialist zu bleiben und Venezuelas Desaster in Kenntnis zu nehmen.

Montag, 15. August 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 32/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Mauer:
Letzte Woche jährte sich übrigens ein Bauwerk, das einst als finale Lösung gegen Hatespeech, Steuerflucht und der Verweigerung Einzelner die Herausforderungen der Zeit solidarisch zu schaffen, errichtet wurde und dem herausragende Erfolge zuzuschreiben sind. Und das kann man ruhig einmal betonen.

Über Geheimnisse und Kontostand:
Wenn Du es in Ordnung findest, dass Du vor dem Staat keine Geheimnisse haben darfst, weil Du ohnehin weder Geld zum Verstecken besitzt, noch zu ihm in Opposition stehst, dann solltest Du darüber nachdenken, ob Du nicht einfach nur deshalb kein Geld besitzt, weil Du keine Geheimnisse vor dem Staat haben darfst und Du das auch noch in Ordnung findest.

Automatische Steuererhöhung bei fallenden Spritpreisen? Wirtschaftsnachhilfeunterricht für Sigmar Gabriel

Bild: Dirk Vorderstraße (SPD-Partei-
vorsitzender Sigmar Gabriel in Hamm)
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Michael Auksutat
Mein lieber Siggi, dass Du einen an der Laterne hast, das ist ja quasi verbrieft. Darüber brauchen wir nicht groß diskutieren. Da Sozialdemokratie und Raffgier Hand in Hand gehen und das den Geist recht heftig blendet, möchte ich Dir einmal etwas erläutern. 

Wettbewerb lebt vom Preis. Wenn Aral 1,50 Euro pro Liter Sprit möchte und Shell nur 1,20 Euro, dann geht der geneigte Wutbürger eben zu Shell. Das ist dann das Signal, dass Aral es etwas bei den Kosten oder den Gewinnerwartungen übertrieben hat. 

Nehmen wir einmal an, Du automatisierst Deine Steuern und Sprit kostet fortan drei Euro. Egal ob der Sprit billig eingekauft wird oder teuer, immer kostet er drei Euro. Der Rest ist dann eben Steuer. Dann geben sowohl Aral als auch Shell ihre Zurückhaltung auf und lassen den Sprit eben drei Euro kosten. Die Steuer ist dann exakt Null. 

Natürlich wird Dir ein helles Kerlchen im Wirtschaftsministerium ebenfalls gesteckt haben und Ihr denkt jetzt über irgendwelche Kopplungen an die Welteinkaufspreise usw. nach. Dazu braucht Ihr dann eine Agentur, die das regelt und beobachtet und regelt und beobachtet - und zack, wieder viertausend Genossen in Lohn und Brot. Daraufhin werden dann die Firmen Manipulationsmöglichkeiten suchen - und finden! - und Ihr braucht noch mehr Kontrolleure und Berechner (weitere Genossen), woraufhin die Firmen andere Konstrukte ausprobieren, die Ihr wieder kontrollieren müsst usw. usf.

Samstag, 13. August 2016

Befehle der Soziopathen: Hinsiechen gegen den Willen des Patienten

Bild: CC0 Public Domain / Pixabay/ agenius1st
von Kurt Kowalsky
Vor über einem Jahr machte mich ein Facebook-Freund darauf aufmerksam, dass es für den Fall der Fälle wichtig wäre, eine Patientenverfügung zu verfassen. Es gäbe da von juristisch geschulten "Wichtigtuern" (dieses Wort ist von mir) rechtssichere Verfügungen.

Ich antwortete darauf, dass aus der Perspektive eines Notars sich die Sache auf jeden Fall lohne, als Patient man jedoch im Falle eines Falles nicht nur krank und hilflos wäre, sondern zusätzlich noch rechtsstaatlich angeschissen.

Natürlich hat man mir nicht geglaubt. Tief im Herzen meiner anarchistischen Freunde schlummert der freie Liberalala und hofft, dass man in der staatlichen Zwangsherrschaft doch noch sein "Recht" bekäme, hält man sich an die Regeln.

Donnerstag, 11. August 2016

Krankenkassen brechen bereits jetzt zusammen

Bild: CC0 Public Domain / Skitterphoto / Pixabay
von Dr. Alice Weidel
Am Mittwoch, den 4. August 2016, hat das Bundeskabinett beschlossen, zur Deckung der Gesundheitskosten von Asylbewerbern eine Milliarde Euro aus der Liquiditätsreserve des staatlichen Gesundheitsfonds an die Krankenkassen zu zahlen.

Alle Asylbewerber, also auch geduldete Personen, werden in Deutschland gesetzlich krankenversichert. Bei über einer Million Menschen – Familiennachzug nicht mitgezählt – klingt die Aussage aus Politik und Krankenkassen, das werde keine Auswirkungen auf die Beiträge haben, wie ein schlechter Scherz.

Um die Fassade aufrecht zu erhalten, vergreift sich die Regierung nun an der Liquiditätsreserve des staatlichen Gesundheitsfonds. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um das Geld der Beitragszahler. Daraus speist sich dieser Fonds nämlich. Um ihn zu finanzieren wurden die Beiträge in den vergangen Jahren bereits angehoben.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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