Dienstag, 31. März 2015

Habermanns Richtigstellung: Soziale Gerechtigkeit


Friedrich August von Hayek
von Prof. Dr. Gerd Habermann
Dieses Mal: Soziale Gerechtigkeit
Die Gerechtigkeit des Marktes ist so präzise wie die Grammatik: Wer 100 Euro schuldet, muss eben diese 100 Euro zahlen. Die ,,soziale'' Gerechtigkeit ist hingegen eine Schimäre. Hier definieren Regierungen willkürlich, was jeweils als ,,gerecht'' anzusehen ist, wem was zukommt oder, mit Lenins Formel: wer wieviel? Umverteilung, die auf freiwilligem Wege dem Gefühl echter Solidarität, Nächstenliebe oder Barmherzigkeit entspricht, wurde plötzlich zur ,,Gerechtigkeit''. So konnte man, statt vom Nächsten Mitgefühl und Barmherzigkeit zu erwarten, auf sein ,,gutes Recht'' pochen, in dessen Tasche zu greifen und sich so mit gutem Gewissen selbst bedienen. Im Übrigen wird wohl Friedrich August von Hayek zuzustimmen sein:

Sonntag, 29. März 2015

Neue Kaufsignale bei Goldminenaktien - Schlagen Sie jetzt zu

Goldpreis in US-Dollar: Erfolgreicher Test des November-Tiefs ist ein bullishes Zeichen
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
entgegen der zahlreichen bearishen Prognosen ist der Goldpreis in $ im Lauf der jüngsten Abwärtswelle nicht auf 1.000 $ gefallen. Zwar hat er fast alle Gewinne seit dem Zwischenhoch bei 1.307 $ pro Unze wieder abgegeben. Aber das November 2014-Tief von 1.130 $ wurde nicht mehr ganz erreicht. Das Tief am 17. März lag mit 1.141 $ leicht darüber. Das ist ein gutes Zeichen und bestätigt meine Analyse.

Samstag, 28. März 2015

Landesvertretungen in Berlin und Brüssel: Wie Behörden wachsen und wuchern

,,Schloss Neuwahnstein''. Foto: DAPD.
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
der deutsche Staat ist geprägt durch eine starke Verflechtung zwischen Bund und Ländern. Die Bundesebene ist im Laufe der Zeit immer stärker geworden, hat immer mehr Kompetenzen an sich gezogen. Die Länder, deren politisches Gewicht geringer geworden ist, stemmen sich gegen diesen Bedeutungsverlust. Insbesondere über den Bundesrat versuchen sie, auf die Bundespolitik einzuwirken und ein wenig mitzuregieren. Wo wichtige Entscheidungen fallen, da wollen die Länder präsent sein. Dementsprechend haben alle sechzehn Bundesländer Vertretungen, also quasi Botschaften, beim Bund und später auch bei der EU eingerichtet. Diese Vertretungen wurden, wie das bei Behörden so ist, nach und nach immer größer und teurer. Aber diese Ausprägung des deutschen Föderalismus sollte uns Steuerzahlern doch die vielen Millionen Euro wert sein, die das kostet. Oder etwa nicht?

Donnerstag, 26. März 2015

Nur für kurze Zeit: ,,Produktion der Sicherheit'' von Gustave de Molinari für nur 3,60 Euro!

Für nur 3,60 Euro jetzt bestellen!
Kurz vor Ostern haben wir für unsere Leser eine kleine Aktion vorbereitet: Das in der Edition Freitum erschienene Buch ,,Produktion der Sicherheit'' von Gustave de Molinari ist nun in gedruckter Fassung für 3,60 Euro erhältlich. Man spart sich also rund 20%. Günstiger geht's nicht! Und die ,,Gründungsschrift'' des Anarchokapitalismus sollte in keinem libertären Bücherregal fehlen.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Veranstaltungshinweis: Die unkonventonielle Workshop-Serie Exobase kommt wieder nach Europa


Nach der erfolgreichen 2014er Tour bringt Exosphere jetzt zum zweiten Mal den Exobase Workshop nach Europa - von Mai bis Juni macht das Team Station in zwölf Städten und elf Ländern

Am 16. Mai startet die Unternehmergemeinschaft Exosphere ihre zweite Europa-Tour und lädt Menschen jeden Alters und in allen Lebenslagen zur Teilnahme ein. Exobase ist ein ganztägiger Entrepreneurship-Workshop und wurde bereits in 18 verschiedenen Städten in Europa, Nord- und Lateinamerika abgehalten. Die Teilnehmer setzen sich mit Philosophien und praktischen Werkzeugen auseinander, die notwendig sind, um die nächsten Schritte in Richtung gelebter Selbständigkeit zu gehen. Der einzige Stop in Deutschland ist am 6. Juni in Berlin an der Humboldt-Universität.

Mittwoch, 25. März 2015

Absturz eines Billigfliegers: Die Zunahme des Staates führt zu einer Abnahme an Qualität und Sicherheit

Flugzeugabsturz. Foto: Wikipedia.
von Tommy Casagrande
Ich möchte das Thema Sicherheit und Kosten aufgreifen, da manche vermutlich schon darüber nachsinnen, ob der Staat nicht am besten Billigfluglinien verbieten oder sie zwingen sollte, höhere Preise zu verlangen, damit das Geld in die Sicherheit investiert werden kann. Ich werde versuchen mit meinen Gedanken aufzuzeigen, warum das Gegenteil von Staat die richtige Lösung wäre. Meiner subjektiven Wahrnehmung nach häufen sich die Flugzeugunglücke. Mir ist auch bewusst, dass es für jeden Absturz individuelle Ursachen gibt. Und ob Billigflieger "problematischer" sind als die teuren, weiß ich nicht. Diese Frage tendiert zur Aufrechnung und man könnte dann ebenso vergleichen, ob Billigflieger weniger Passagiere pro Flugzeug haben.

Rezension: Ein Appetitanreger, der Lust auf eine intensivere Beschäftigung mit den Austrians macht

Dieses Buch kann hier oder über
Amazon bestellt werden
Hubert Milz rezensiert
Diese Woche: Thorsten Polleit: Ludwig von Mises: Leben und Werk für Einsteiger, 152 Seiten, 14,99 Euro, FinanzBuchVerlag.
Die Herausgabe dieses Buches, welches einen sehr guten Überblick zum Leben und Werk von Ludwig von Mises bietet, wurde 2013 zum vierzigsten Todestag durch den Präsidenten des deutschen Ludwig-von-Mises-Instituts besorgt.

Der Beitrag, den Hans-Hermann Hoppe, emeritierter Ökonomie-Professor, diesem Buch beisteuert, zeichnet den intellektuellen Lebensweg von Ludwig von Mises nach.
Ein Leben, das als Mikro-Geschichte konzentriert wie durch ein Brennglas die Makro-Geschichte des verdammten 20. Jahrhunderts symbolisiert.

Ludwig von Mises wurde am 29. September 1881 in Lemberg geboren und verstarb am 10. Oktober 1973 in New York. Hans-Hermann Hoppe zeichnet das Bild eines der wichtigsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie - eines Wirtschaftstheoretikers, Sozialphilosophen und Politikberaters von außergewöhnlichem Format.

Dienstag, 24. März 2015

ef-Nachwuchsautoren-Wettbewerb: Deutschland 2030


Deutschland 2030. Wie wird unser Land in 15 Jahren aussehen? Eine im Freihandel blühende Wirtschaft? Oder Unternehmer hinter dicken Zollschranken? Oder Gitterstäben? Schüler und Studenten zwischen Tausenden von Blüten unterschiedlichster Bildungseinrichtungen oder im grauen Alltagstrott staatlicher Anstalten? Bürger, die sich eigenverantwortlich engagieren, Familien, die zusammenhalten? Oder ein großes graues Kollektiv am Rockzipfel der Bürokratie?

Das Monatsmagazin eigentümlich frei veranstaltet zu diesen Fragen einen Nachwuchsautoren-Wettbewerb. Und dank der großartigen Unterstützung eines interessierten Gönners stehen tolle Preise bereit.

Montag, 23. März 2015

Das Blockupy-Desaster und die staatliche Produktion von Sicherheit

Bild: Twitter - 15MBcn_int 
von Dominik Ešegović
November 2014: das viertägige Protest-Festival von Blockupy in Frankfurt ist weitgehend friedlich verlaufen. Allerdings hatten rund 80 Demonstranten nach einer Kundgebung den Zaun zum Neubau der EZB überwunden und die Fassade mit Farbe beworfen. Mehrere Polizisten und Demonstranten wurden verletzt. 

Prophezeiung im Parlament

Die Polizei sei „trotz der Erfahrungen aus den Blockupy-Protesten der letzten Jahre, an der EZB völlig unterbesetzt“ gewesen, kritisierte der hessische FDP-Abgeordnete Wolfgang Greilich im Landtag. Er erklärte die angeblich auf „Deeskalation“ und „Kooperation“ mit den Protestierenden angelegte Sicherheitsstrategie der Landesregierung für gescheitert und forderte von dieser: „Nehmen Sie jetzt wenigstens die für März angekündigten Proteste ernst, und sorgen Sie für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Nehmen Sie Ihre Verantwortung gegenüber der Polizei wahr.“ Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Bauer antwortete auf die Kritik lapidar: „Die Polizei wird alles tun, um die öffentliche Sicherheit bei der EZB-Eröffnung zu gewährleisten. Panikmache der FDP ist daher völlig unangebracht.“ (1)

Sonntag, 22. März 2015

Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt: Interview mit Tomasz M. Froelich

Vom Wert der besseren Bildung berichtet Tomasz M. Froelich (Betreiber von Freitum) im Interview mit den Sons of Libertas. Im Interview wird Froelichs aktuelles Buch ,,Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt'' besprochen, welches hier für lediglich 6,99 Euro bestellt werden kann.


Den Leser dieses Buches erwarten schlagende Argumente, die alle eines gemeinsam haben: