Freitag, 1. Juli 2016

Gott segne die Gesetzlosen und die Hinterwäldler!

Bild: Pixabay / CC0 Public Domain
von Holger Pinter
Sie hatten die Polizei informiert. In der Stadt sprach man aus Prinzip nicht mit der Polizei, aber wir waren in einer sehr ursprünglichen Ecke des Bayerischen Waldes und in solchen ursprünglichen Gegenden gab es noch anständige Polizisten, die ihre Verantwortung gegenüber Verwandten und Nachbarn ernst nahmen. Sie hatten also zwei Polizisten, die mit ihren eigenen Leuten verwandt oder verschwägert waren, darüber informiert, dass sie eine kleine Party im alten Steinbruch veranstalteten. Und da wäre es ganz nett, wenn sich die Kollegen vom Revier heraus hielten.

Ich habe damals hunderte von diesen Partys in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland besucht und bei einigen davon meinen Beitrag zur Organisation geleistet. Das hat immer funktioniert. Selbst wenn die Jungs und Mädels zu vorgerückter Stunde Spaß im Kopf hatten und ein wenig die Motoren aufdrehten, oder wenn sie am Rande des Geländes mit Flinten und Pistolen auf Bierdosen schossen, ließ sich kein Schutzmann blicken. Spaß hatte man immer.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Homosexualität in der islamischen Welt: Der Mythos von der islamischen Toleranz

von Jorge Arprin
Das zentrale Thema linker Politik ist der Einsatz für unterdrückte Gruppen (bzw. für die Gruppen, die laut linkem Narrativ unterdrückt sind). In der Geschichte waren das meistens „die Arbeiter“, später wurden daraus die Frauen, die Homosexuellen und in jüngerer Zeit die Muslime. Im linken Narrativ sind diese Gruppen nicht nur (immer noch) unterdrückt, sondern halten auch zusammen gegen ihre Unterdrücker. Da muss es ein heftiger Schock gewesen sein, als in Orlando Omar Mateen, ein Muslim, plötzlich 49 Homosexuelle tötete. Noch schlimmer für das eigene Weltbild wäre es wohl nur, wenn „die Arbeiter“ der AfD zur Machtergreifung verhelfen oder ein Transsexueller einen Gorilla tötet.

Allerdings finden sich schnell Erklärungen für Ereignisse, die das eigene Weltbild ins Wanken bringen könnten. Für den Aufschwung von Rechtspopulisten ist der Neoliberalismus schuld, für den islamistischen Terror ist die westliche Außenpolitik schuld, und die islamische Homophobie existiert überhaupt nicht. So zumindest die Erklärung für das Phänomen der islamischen Homophobie. Obwohl es in der islamischen Welt viel Anschauungsmaterial gibt, brachte das Massaker in Orlando das Thema „Islam und Homosexualität“ wieder in die Medien, und es schlug die Stunde derer, die schon seit Jahren die moderne linke Erklärung heranziehen. Diese lautet ungefähr so:

Dienstag, 28. Juni 2016

Brexit? Vor- und Nachteile für UK als Wohn- und Firmensitz

Bild: Screenshot YouTube.
von Christoph Heuermann, staatenlos
Wenige haben es gedacht, aber final ist es passiert – der Brexit. Großbritannien ist aus der Europäischen Union ausgetreten und der mediale Mainstream reagiert geschockt. Wie können die Briten nur so dumm sein aus der EU auszutreten, heißt es. Doch die Wähler haben entschieden und sich vom Joch der Europäischen Union abgeschüttelt. Die Zukunft wird zeigen, ob dies eine gute Wahl für Großbritannien war.

Ich möchte mich nicht mit den üblichen politischen und wirtschaftlichen Folgen eines Brexits aufhalten oder seine Ursachen analysieren. Die sollten jedem Leser meines Blogs klar sein. Sie sollten sich eher fragen, wann sie ihren ganz persönlichen Exit aus der EU machen.

Denn Brexit kannst Du auch! Verlasse die EU und Dein Finanzamt und lebe (steuer-)frei. Weil Dein Leben Dir gehört.

Montag, 27. Juni 2016

Brexit-Berichterstattung: Hetzpropaganda vom allerfeinsten

Photo: Public Domain /
PublicDomainPictures
von Michael Werner
Für den Brexit haben vor allem Provinzler, Alte, Transferleistungsempfänger und Ungebildete gestimmt, wenn man einem n-tv-Beitrag glauben darf. Ich erlaube mir eine Gegenüberstellung der unterschwellig unterstellten Negativ-Eigenschaften der Brexit-Befürworter mit einer alternativen Betrachtungsweise:

Provinzler: Im besagten Beitrag wird mal eben pauschal behauptet, dass in den Großstädten die geistigen Überflieger und Oberchecker leben, auf dem Land dagegen nur tumbe Vollidioten. Kann es nicht genauso gut zutreffen, dass in den Großstädten vornehmlich sozial verwahrloste, neurotische Urban-Wracks vor sich hin vegetieren, deren kranken Köpfen so hirnrissiger Schwachsinn wie Gender Mainstreaming entspringt, wohingegen auf dem Land psychisch gesunde und stabile Menschen leben, die die Dinge mit einem ideologisch unverstellten Blick so sehen, wie sie wirklich sind?

Alte: Hier abfällig als unflexible Ewiggestrige mit Angst vor Veränderungen gemeint. Man könnte sie genauso gut als Menschen mit Lebenserfahrung und Altersweisheit bezeichnen, für die - wenn es opportun ist - sonst gerne mal aufgrund exakt dieser Eigenschaften Respekt und Gehör eingefordert wird.

Sonntag, 26. Juni 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 25/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über das Auseinanderbrechen der EU:
Ich persönlich bedauere übrigens das Auseinanderbrechen der EU. Ich fand es seinerzeit ein herausragendes Projekt, von dem ich unbedingt Teil sein wollte. Allerdings habe ich auch geglaubt, die Union werde die Summe aller nationalen Freiheiten, nicht ihrer Psychosen. Ich wollte Gleicher unter Gleichen sein. Nicht unmaßgebliches Steuersubstrat unter Fürsten. Ich glaube nach wie vor an ein vereinigtes Europa. Nur erleben werde ich es nicht mehr.

Über Linke und ihr Verhältnis zu Volksabstimmungen:
Ich finde schon klasse, Linken dabei zuzuschauen, wie sie zunächst bei der Möglichkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Schweiz per Volksabstimmung einen Milcheinschuss bekommen und nun bei dem weniger kollektivistischem Ergebnis in Britannien Abstimmungen insgesamt als Teufelswerk schmähen. Wir brauchen endlich Troikas im Land mit überzeugenden Stricken.

Samstag, 25. Juni 2016

Brexit: Small is beautiful!

Photo: Pixabay / succo / CC0 Public Domain
von Tomasz M. Froelich
Es ist schon interessant: Kaum votieren die Briten für den Brexit, sind plötzlich all jene besorgt, die sonst immer die Besorgten verschmähen. So ist sich die deutsche Presselandschaft fast vollends einig, dass der bevorstehende Brexit in jeder Hinsicht eine Katastrophe ist und die älteren Wähler mit ihrem Wahlverhalten der jüngeren Generation die Zukunft versaut haben. Die Prophezeiung: Der Untergang Großbritanniens. Das kann getrost als Panikmache bezeichnet werden, die man ja sonst immer den Schmuddelkindern von der politischen Rechten vorwirft.

Freitag, 24. Juni 2016

Brexit-Volksabstimmung ungültig! Martin Schulz war betrunken.

By Michael Weiss, Germany [CC BY-SA 2.5],
via Wikimedia Commons
von Kurt Kowalsky
Viele werden das kennen. Man ist derart besoffen, dass man nicht mehr auf drei zählen kann. Andere wissen die Gefahren auf Gehirn, Nerven und Charakter, sind Menschen dauerhaft alkoholisiert.

Das Politbüro des vereinigten Sozialfaschismus gibt nun bekannt, dass unter solchen Umständen keine ordentliche Auszählung erfolgen könne. Ein gewisser Schulz hätte in über 200 Wahlbüros bis zu zehn Mal angerufen und im schlechten Englisch gelallt: "Ich mach euch fertig." (I do make you ready.)

Schulz, der sich im Vollrausch als Reinkarnation von Willy Brandt zum Tag der Milch sieht, war zu keiner Stellungnahme bereit. Die Kneipe, in welcher er seit längerer Zeit sein Büro verlagert hat, war bei Redaktionsschluss geschlossen.

Das internationale Komitee zur Wahlbeobachtung afrikanisch-österreichischer Täuschungsversuche fühlt sich dem Vernehmen nach nicht zuständig. Da es im EU-Faschismus weder eine signifikante Anzahl von Negern, noch von Österreichern gäbe.

Die Briten sind draußen und Draghis EZB steht über dem Gesetz

Bild: Pixabay / bykst / CC0 Public Domain
Marktkommentar von Claus Vogt
Die Briten haben es bisher stets geschafft, auf der Gewinnerseite zu stehen 
Bevor ich gleich zum eigentlichen Thema dieses Marktkommentars komme, möchte ich mit wenigen Sätzen auf den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union eingehen. Im Vorfeld der britischen Volksabstimmung hat sich fast das gesamte politische Establishment zu Wort gemeldet, um das Abstimmungsergebnis in seinem Sinne zu beeinflussen. Dabei wurden abstruse Untergangsängste für den Fall des Austritts geschürt – und von den deutschen Massenmedien flächendeckend weiterverbreitet, als wären die Journalisten einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Ich finde diese Strategie sehr befremdlich. Aber die Menschen werden sich an sie erinnern. Und wenn der prophezeite Untergang Großbritanniens jetzt doch nicht stattfinden sollte, wovon ich überzeugt bin, dann haben die Eliten ein zusätzliches Glaubwürdigkeitsproblem mit großer politischer Sprengkraft.

Ich will hier nicht behaupten, die Folgen des Austritts Großbritanniens aus der EU zu kennen. Dazu ist die Welt der Wirtschaft einfach zu komplex und die Kreativität von Unternehmern viel zu hoch. Soviel wissen wir allerdings: Wohlstand wird von Unternehmern geschaffen und nicht vom Staat und seinen Zentralbanken. Politiker, Bürokraten und Zentralbanker schaffen keinen Wohlstand, sie verteilen ihn nur um. Über diesen grundlegenden Zusammenhang sollten Sie sich bei allen politischen Diskussionen stets bewusst sein. Aus ordnungspolitischer Sicht ist die Sachlage also eindeutig: Mehr Marktwirtschaft, also weniger Planwirtschaft, weniger Staat und weniger Bürokratie sind der Weg zu mehr Wohlstand. Da der Austritt Großbritanniens aus der EU zu mehr Marktwirtschaft in Großbritannien führt, wird das Land von dieser Entscheidung profitieren.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Stimmen für den Brexit!

Photo: Screenshot YouTube
von Jorge Arprin
Die Zeit der Entscheidung ist gekommen. Endlich stimmen die Briten über den Verbleib in der EU ab. Ich habe meine Ansicht schon dargelegt und mache hier noch ein bisschen Werbung, indem ich ein paar Stimmen zu Wort kommen lasse. Das sagen einige Befürworter der EU über die Union und ihre Entwicklung der letzten Jahre:

„Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.“ (Joachim Gauck vor ein paar Tagen in der ARD)

„Sagen wir, wie es ist: Ein Faschist ermordet eine Sozialistin in einem größtenteils rassistischen Referendum.“ (Katja Kipping auf Twitter nach dem Mord an der EU-Befürworterin Jo Cox)

Mittwoch, 22. Juni 2016

So kündigt sich eine große Goldhausse an

Marktkommentar von Claus Vogt
Gold steigt auf ein neues Jahreshoch
Am Donnerstag, den 16. Juni stieg der Goldpreis in der Spitze auf 1.319 $ pro Unze und damit über das bisherige Jahreshoch, aber auch über das Hoch des Jahres 2015. Im Tagesverlauf konnten diese Gewinne aber nicht gehalten werden, so dass Gold den Handel letztlich mit einem Minus von 1% bei 1.282 $ beendete.

Werfen Sie einen Blick auf den folgenden Chart, um die charttechnische Bedeutung dieser Kursbewegung zu beurteilen. Das Bild, das Sie hier sehen, ist überaus vielversprechend. Denn der gesamte Kursverlauf seit Mitte 2014 ist eine sehr mächtige und wohlgeformte Schulter-Kopf-Schulter-Bodenformation, deren Obergrenze oder Nackenlinie bei gut 1.300 $ verläuft.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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