Libertäres Internet-TV

Mittwoch, 23. Juli 2014

Zombies, Hacker und legale Drogen

Henning Lindhoff: Zombies, Hacker und legale Drogen. Einsprüche für
die Freiheit I. 
von Tommy Casagrande und Tomasz M. Froelich

Achtung! Achtung! Neues libertäres Buch in Erscheinung getreten. Autor: Henning Lindhoff, Name des Werkes: „Zombies, Hacker und legale Drogen“. Anspruch der Arbeit: Die kleinen Ritzen in den Mauern geistiger Abschottung zu finden um dann den Beton von innen heraus zu sprengen. 

Doch gewähren wir dem Autor die Möglichkeit ein paar Worte über sein eigenes Werk zu verlieren: 

,,„Zombies, Hacker und legale Drogen“ lautet der Titel des kleinen Bändchens, das den Beginn der Serie „Einsprüche für die Freiheit“ markiert. In dieser Buchserie möchte ich versuchen, grundlegende Mechanismen und Bedeutungen von Freiheit und Markt plastisch aufzuzeigen und anhand konkreter und aktueller Themenbezüge zu verdeutlichen.

Montag, 21. Juli 2014

Mut zum Markt: Die privatisierte Stadt

Sandy Springs, Georgia. Foto: city-data.com.
von Tomasz M. Froelich
Sandy Springs ist eine kleine, knapp 100.000 Einwohner zählende Stadt im Norden des US-Bundesstaats Georgia. Sie ist auf den ersten Blick gewöhnlich, hat Läden, Straßen und Parks. Doch Sandy Springs ist anders: Die Stadt ist fast vollständig privatisiert.

Mit Ausnahme der Polizei und der Feuerwehr wurden im Jahre 2005 fast alle zuvor öffentlichen Institutionen im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft privatisiert. Nun kümmern sich private Unternehmen um die Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die in der heutigen Zeit woanders meist vom Staat okkupiert werden. 

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Sonntag, 20. Juli 2014

Zunehmender Inflationsdruck wird in den USA zum Thema

Der Staat hat als größter Schuldner ein Motiv, die Inflationsrate zu schönen
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
die offizielle Methode zur Berechnung der Inflationsrate wurde in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich verändert. Die Befürworter dieser statistischen Anpassungen sprechen von methodischen Verbesserungen, die zu einer immer genaueren Inflationsmessung führen sollen. Die Kritiker hingegen sehen in den methodischen Veränderungen zielgerichtete Manipulationen, deren Zweck es sei, die Geldentwertung systematisch geringer auszuweisen, als sie tatsächlich ist.

Tatsache ist, dass die alten Berechnungsmethoden im Ergebnis zu deutlich höheren Inflationsraten führen als die neuen. Fakt ist auch, dass der Staat als mit Abstand größter Schuldner der Hauptprofiteur einer systematisch zu niedrig ausgewiesenen Inflationsrate ist. Im Jargon der Kriminalisten gesprochen hat der Staat also ein starkes Motiv, die Inflationsrate zu schönen.

Samstag, 19. Juli 2014

Von Defiziten und Chefärzten

Wo sind sie nur, meine 
Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
wie jedermann weiß, geht es den von der öffentlichen Hand getragenen Krankenhäusern in Deutschland finanziell gar nicht gut. Viele müssen schließen oder versuchen sich durch Zusammenschlüsse oder Kooperationen über die Runden zu retten. Schlecht geht es auch den Universitätskliniken, die sowohl für die Krankenversorgung als auch für Forschung und Lehre im Bereich der Medizin zuständig sind. Viele Uni-Kliniken erwirtschaften Jahr für Jahr Defizite in Millionenhöhe, die dann von ihren Trägern, den Bundesländern, aus dem Steuersäckel ausgeglichen werden müssen. 

Im Gegensatz dazu geht es dem ärztlichen und dem sonstigen Leitungspersonal der Uni-Kliniken in finanzieller Hinsicht blendend. Chefärzte an Uni-Kliniken haben schon immer gut verdient, da ihnen der Staat in der Vergangenheit das Privileg einräumte, Privatpatienten in Nebentätigkeit zu behandeln und dafür saftige Rechnungen zu schreiben. Inzwischen haben die meisten leitenden Ärzte einen sog. Chefarztvertrag mit ihrer Uni-Klinik abgeschlossen, welcher die Behandlung von Privatpatienten mit umfasst.

Freitag, 18. Juli 2014

Über die Stabilität künftiger Anarchie



von Stefan Blankertz
Der Vortrag von Rahim Taghizadegan gibt eine interessante Perspektive, viele Details waren mir in der Form nicht klar. Aus einer Beschreibung einer historischen Entwicklung, speziell der Begriffsgeschichte, kann man jedoch nicht ohne weiteres auf Wirkungsprinzipien schließen.

Die antike, besonders griechische Welt, das Mittelalter (besonders das sog. frühe Hochmittelalter) und die USA in ihrer vor- und nachrevolutionären Zeit sind geschichtliche Phasen mit geringer staatlicher Infrastruktur. Wir können in diesen Phasen beides sehen: wie nicht-staatliche Sozialstrukturen funktionieren und wie staatliche Okkupation abläuft. Daraus ergibt sich klarerweise, dass aus Sozialstrukturen mit geringer Staatlichkeit ein großer und starker Staat entstehen kann. Etwas anderes kann nur jemand annehmen, der davon ausgeht, den Staat habe es schon immer und von Anfang an gegeben, die Evolution der Menschheit würde vom Gruppenterror zur individuellen Freiheit führen (das ist, verkürzt gesagt, die Position von Herbert Spencer, Ayn Rand, Ralf Dahrendorf, Friedrich August von Hayek u.a., tendenziell auch von Jürgen Habermas). (Diese Theorie kommt jedoch auch in Schwierigkeiten, aber das ist eine andere Geschichte.)

Wenn es also um die Frage geht, warum wir davon ausgehen können, dass eine zukünftige Anarchie größere Stabilität hat, fallen mir folgende Punkte ein:

Mittwoch, 16. Juli 2014

Deutschland, mach dich locker!

von Tomasz M. Froelich
Die deutsche Nationalmannschaft hat in den letzten Wochen nahezu alles richtig gemacht. Sie glänzte in sportlicher Hinsicht - der Lohn: die Weltmeisterschaft. Dabei spielte sie nicht nur gut, sondern auch fair. Ein seine unterlegenen Gegner tröstender Bastian Schweinsteiger wurde zum Sinnbild des Fair Play. Und auch außerhalb der Stadien verhielt sich das DFB-Team professionell: Nach dem fulminanten 7-1 gegen Brasilien bedankten sich Neuer & Co in deutscher und portugiesischer Sprache bei den Gastgebern für ihre Gastfreundschaft, besuchten zudem örtliche Schulen und hielten Kontakt zu den ansässigen Indianer-Stämmen. Das brachte dem DFB-Team im In- und Ausland große Sympathien.

Eigentlich ein Grund zur Freude, wären da nicht die notorischen Nörgler, die alle zwei Jahre zur Fußball-Welt- oder Europameisterschaft hervorkriechen: Fußballallergiker, häufig mit zwei linken Beinen zur Welt gekommen und deshalb mit einem natürlichen Groll gegen alles, was mit Ball und Leder zu tun hat; und Antideutsche mit linkem Hirn, bei denen sich im Laufe einer WM Minderwertigkeitskomplexe und Wut ansammeln, da sich keine Sau für deren Geschwafel, das sie selbst als hyperintellektuell erachten, interessiert.

Dienstag, 15. Juli 2014

Terminhinweis: Exobase in Wien. Und: ,,The Critical Point''

Zum Vergrößern des Programms einfach das Bild anklicken.
Die chilenischen Freiheitsfreunde der Exosphere organisieren am kommenden Wochenende in Wien eine interessante Veranstaltung: die Exobase. Dabei sollen in erster Linie hilfreiche Tipps zur Meisterung des eigenen Lebens und der Umwelt, die einen umgibt, gegeben werden. Der Fokus dabei liegt auf den Unternehmern oder denen, die es werden wollen. Außerdem bietet sich eine hervorragende Möglichkeit zur Bildung neuer, internationaler Netzwerke.
Exosphere ist ein Projekt, das versucht staatlichen Repressionen zu entgehen, indem es in Chile - einem noch einigermaßen freiheitlichen Staat - eine mehr oder weniger autonome Community bildet, der sich Freiheitsfreunde anschliessen können.

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Ein anonymer Teilnehmer der Exobase-Veranstaltung im italienischen Barletta schreibt:

,,Exobase war ein Erlebnis, das mich dazu gebracht hat mir ein paar grundlegende Fragen zu stellen, denen ich im Alltag aus dem Weg gegangen bin. Sie sind so einfach zu fragen, aber so schwer zu beantworten: Warum bin ich hier bei Exobase? Warum bin ich an diesem Punkt in meinen Leben? Wer bin ich? Wer bin ich nicht?


Als mir klar wurde, dass ich keine zufriedenstellenden Antworten parat habe, musste ich einige Annahmen über mich selber in Frage stellen. In der besonderen, intimen Atmosphäre von Exobase Barletta konnte ich mich meinen Ängsten offen stellen, ohne sofort eine Bullshit-Antwort zu präsentieren.

Montag, 14. Juli 2014

Deutschland ist Fußball-Weltmeister! Auch als Libertärer darf man sich freuen

von Tomasz M. Froelich
Deutschland ist nach dem gestrigen Finalspiel gegen Argentinien nach hartem Kampf durch ein 1-0 nach Verlängerung zum vierten Mal Fußball-Weltmeister! Darüber kann man sich freuen. Als Deutscher. Und als Libertärer.

Die Freude über einen WM-Sieg der deutschen Nationalelf ist aus libertärer Sicht nicht im geringsten anstößig, wie es häufig typischerweise von libertären Fußballallergikern und notorischen Brot-und-Spiele-Nörglern (als ob sich die Leute ohne Fußball plötzlich für die ,,wahren'' Probleme interessieren würden) suggeriert wird. Man kann als Libertärer aus vielerlei Gründen die deutsche Nationalelf unterstützen, sein deutsches Heimatland lieben und dennoch den deutschen Staat, in dem man lebt, grundsätzlich oder zumindest in seiner jetzigen Form ablehnen. Liebe zur Heimat (die man etwa durch Unterstützung der heimischen Mannschaft und Huldigung der eigenen Spielkultur zum Ausdruck bringen kann) und die Ablehnung ihres Staates sind kein Widerspruch in sich. Sie bedingen nicht einander. Im Gegenteil, wie Kurt Tucholsky schrieb: ,,Der Staat schere sich fort, wenn wir unsere Heimat lieben.''

Samstag, 12. Juli 2014

Vierfaches Warnsignal für Aktien - Goldhausse zeichnet sich ab

Bisher wurden alle Warnungen in den Wind geschlagen
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
in den vergangenen Monaten habe ich in Bezug auf die Aktienmärkte immer wieder „Gefahr in Verzug!“ gerufen. Dafür gab es zahlreiche gute Gründe, denn nahezu alle bewährten Indikatoren haben massive Warnsignale gegeben. Sie signalisieren eine extrem riskante Lage an den Aktienmärkten und zeigen ein Bild, das in ähnlicher Weise nur in der Nähe der wichtigsten oberen Wendepunkte der Börsengeschichte zu beobachten war, nämlich 1929, 1972, 1987, 2000 und 2007.