Libertäres Internet-TV

Donnerstag, 31. Juli 2014

Über die Weigerung Selbsteigentum und Recht anzuerkennen

von Tommy Casagrande
,,Selbsteigentum und Recht seien nicht die Grundlage des Anarchokapitalismus, sondern Vertrag und Kooperation.'' So lautet immer wieder gerne die Phrase manch einer vom Abspulen ausgeleierten Platte. Doch worauf basieren Vertrag und Kooperation, wenn nicht auf der Einsicht, dass Selbsteigentum ein philosophischer Rechtsgrundsatz ist, auf dem Vertrag und Kooperation erst möglich sind? Kooperation und Vertrag resultieren aus der Tatsache, dass jene Parteien, die miteinander kooperieren und Vertragsbeziehungen eingehen, sich gegenseitig als selbstbestimmte Wesen wahrnehmen. Der zweite Schritt folgt dem ersten. Selbsteigentum und Recht abzulehnen bedeutet in seiner Konsequenz folgendes:

Dienstag, 29. Juli 2014

Gewaltmonopolistische Demokratisierung menschlicher Lebensbereiche führt zur Abnahme individueller Freiheiten

von Tommy Casagrande
Die Menschen schreien nach Demokratie, nach Mitsprache und nach Einmischung. Liegt darin die Lösung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme? Die Demokratie wird gerne mit dem Begriff ,,Freiheit" gleichgesetzt. Man glaubt, dass es zur Freiheit führt, wenn ein jeder das Recht habe, sich in das Leben und Handeln anderer Menschen einmischen zu dürfen. Ist das wirklich Freiheit?

Montag, 28. Juli 2014

up!: Den helvetischen Sozialdemokratismus überwinden

Scherrer: Selbstbestimmung up! Fremdbestimmung down!
Tomasz M. Froelich im Gespräch mit Simon Scherrer
Die vor kurzem gegründete Unabhängigkeitspartei (up!) ist eine neue, radikalliberale Kraft in der schweizerischen Parteienlandschaft. Ihr Ziel ist die Verbreitung freiheitlicher Ideen. Tomasz M. Froelich sprach für Freitum mit Simon Scherrer, dem Mitbegründer und Co-Präsidenten von up!

Froelich: Herr Scherrer, Sie leben in der Schweiz und viele werden Sie deshalb beneiden, wird die Schweiz doch nicht zuletzt aufgrund ihrer verhältnismäßig geringen Staatsquote, ihrer kantonalen Struktur und ihres direktdemokratischen Systems als eine der letzten Bastionen der Freiheit in Europa gesehen. Nichtsdestotrotz ist die Schweiz ein Staat und die Schweizer Welt nicht zwingend so rosig, wie man sie sich als Freiheitlicher aus dem Ausland vorstellt. Sie wollen die Schweiz mit Ihrer neuen Unabhängigkeitspartei (up!) verändern. Wie?

Scherrer: Genau mit der angesprochenen Sicht der Schweiz als ,,freiheitliche Insel der Glückseligen" beginnen schon die Probleme, die wir in Angriff nehmen wollen.

Sonntag, 27. Juli 2014

Zentralbankern werden die Leviten gelesen

Endlich erkennt die BIZ die Ursachen der jüngsten Krisen
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
vorige Woche habe ich Sie bereits auf den aktuellen Jahresbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hingewiesen. Ich halte dieses umfangreiche Werk für so wichtig, dass ich heute noch einmal darauf zu sprechen kommen möchte.

Die BIZ wird gerne als die Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet. Wie so oft in der Welt des Zentralbankwesens, dient auch diese Bezeichnung der Verschleierung der Wahrheit. Denn die BIZ ist vor allem eines: Die wichtigste Lobby-Organisation des Zentralbankwesens.

Freitag, 25. Juli 2014

Subventionen für den deutschen Wald?

Wo sind sie nur, meine 
Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
der Staat mischt sich fördernd und unterstützend in die unterschiedlichsten Lebenszusammenhänge in Deutschland ein. Dies geschieht aber nicht nach einem einheitlichen Muster. Vielmehr hat sich der Staat eine ganze Palette von Möglichkeiten geschaffen, um den jeweils Begünstigten finanzielle oder sonstige Unterstützung zukommen zu lassen. Meistens wird direkt gefördert, und der Staat verkündet stolz, wie viel Geld er für einen bestimmten Bereich ausgibt. In manchen Fällen wird jedoch indirekt und versteckt subventioniert, und nur einigen Insidern ist bekannt, dass hier Steuergelder fließen.

Viele indirekte Förderungen entstanden in früheren Zeiten, als den begünstigten Gruppen eine offene Subventionierung eher peinlich war. Später entdeckten die Beteiligten dann, dass eine indirekte Förderung durchaus von Vorteil sein kann, da sie nur schwer feststellbar und kaum umfangmäßig zu beziffern ist. In Subventionsberichten und ähnlichen Zusammenstellungen tauchen versteckte Unterstützungen oftmals gar nicht auf, bei Kürzungsmaßnahmen werden sie häufig übersehen.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Der Shitstorm der Ruling Class

Quelle: Screenshot RFJ Burgenland.
von Luke Lametta
Warum am Ende immerzu die falsche Front vorangetrieben wird.
Warum Liberalalas und Nominalkonservative ein Totalausfall und ganz besonders große Waschlappen sind.
Warum ich es seit über 10 Jahren für das größte Versäumnis in der Neigungsgruppe "liberal und/oder konservativ" halte, sowas wie einen "kulturellen Resonanzboden" völlig zu vernachlässigen und die Lehren Antonio Gramscis nicht volley zu nehmen.

Weil ganz wesentliche, nennen wir sie mal "atmosphärische", Diskurse unserer Zeit, dargestellt anhand zweier akuter Beispiele, ungefähr so laufen:

1.) Ein Volks-Rock'n'Roller oder, noch schlimmer, der siebte Zwerg von rechts, achte Reihe, Kragenweite "F"PÖ-Jugend Burgenland spüren, dass irgendwas im Land völlig schief läuft (https://www.facebook.com/RFJ.Bgld/posts/706540692716428 |http://orf.at/stories/2236265/ | http://derstandard.at/2000002538989/RFJ-Stereotype-gegen-Gender-Wahn).

2.) Sie kommunizieren es notorisch unterkomplex, ungeschickt und mit tendenziell debilen "Argumenten" ("Hab ich so gelernt", "echte Frauen sind so und so", etc., etc.). Die Frage, inwiefern politische Kommunikation in einer anonymen Massen- und Mediendemokratie ohnehin nicht anders kann, als auf "dumbing down" zu setzen, sei hier mal außen vor.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Zombies, Hacker und legale Drogen

Henning Lindhoff: Zombies, Hacker und legale Drogen. Einsprüche für
die Freiheit I. 
von Tommy Casagrande und Tomasz M. Froelich

Achtung! Achtung! Neues libertäres Buch in Erscheinung getreten. Autor: Henning Lindhoff, Name des Werkes: „Zombies, Hacker und legale Drogen“. Anspruch der Arbeit: Die kleinen Ritzen in den Mauern geistiger Abschottung zu finden um dann den Beton von innen heraus zu sprengen. 

Doch gewähren wir dem Autor die Möglichkeit ein paar Worte über sein eigenes Werk zu verlieren: 

,,„Zombies, Hacker und legale Drogen“ lautet der Titel des kleinen Bändchens, das den Beginn der Serie „Einsprüche für die Freiheit“ markiert. In dieser Buchserie möchte ich versuchen, grundlegende Mechanismen und Bedeutungen von Freiheit und Markt plastisch aufzuzeigen und anhand konkreter und aktueller Themenbezüge zu verdeutlichen.

Montag, 21. Juli 2014

Mut zum Markt: Die privatisierte Stadt

Sandy Springs, Georgia. Foto: city-data.com.
von Tomasz M. Froelich
Sandy Springs ist eine kleine, knapp 100.000 Einwohner zählende Stadt im Norden des US-Bundesstaats Georgia. Sie ist auf den ersten Blick gewöhnlich, hat Läden, Straßen und Parks. Doch Sandy Springs ist anders: Die Stadt ist fast vollständig privatisiert.

Mit Ausnahme der Polizei und der Feuerwehr wurden im Jahre 2005 fast alle zuvor öffentlichen Institutionen im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft privatisiert. Nun kümmern sich private Unternehmen um die Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die in der heutigen Zeit woanders meist vom Staat okkupiert werden. 

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Sonntag, 20. Juli 2014

Zunehmender Inflationsdruck wird in den USA zum Thema

Der Staat hat als größter Schuldner ein Motiv, die Inflationsrate zu schönen
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
die offizielle Methode zur Berechnung der Inflationsrate wurde in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich verändert. Die Befürworter dieser statistischen Anpassungen sprechen von methodischen Verbesserungen, die zu einer immer genaueren Inflationsmessung führen sollen. Die Kritiker hingegen sehen in den methodischen Veränderungen zielgerichtete Manipulationen, deren Zweck es sei, die Geldentwertung systematisch geringer auszuweisen, als sie tatsächlich ist.

Tatsache ist, dass die alten Berechnungsmethoden im Ergebnis zu deutlich höheren Inflationsraten führen als die neuen. Fakt ist auch, dass der Staat als mit Abstand größter Schuldner der Hauptprofiteur einer systematisch zu niedrig ausgewiesenen Inflationsrate ist. Im Jargon der Kriminalisten gesprochen hat der Staat also ein starkes Motiv, die Inflationsrate zu schönen.