Donnerstag, 21. Juli 2016

Schmähgedicht: Angie und Erdolf

Bild: AK Rockefeller / flickr.com / CC BY-SA 2.0
von Thorben Schwarz
Sackdoof, feig und nur am spinn'
ist Angela, die Kanzlerin -
am liebsten tut sie Erdolf loben
(er hat Ziegen zur Frau erhoben)

Mittwoch, 20. Juli 2016

Neues vom nationalsozialistischen Untergrund!

Stauffenberg: Verhältnismäßiger Widerstand?
Bild: Public Domain, Wiki Commons
von Kurt Kowalsky
Am 20. Juli wird professionell den Attentätern vom 20. Juli 1944 gedacht. Man vergisst dabei regelmäßig zu erklären, wo die Norm geschrieben steht, wann Widerstand gegen ein herrschendes System Pflicht ist und wann Terrorismus.

Ich zitiere mich deshalb aus gegebenem Anlass selbst und bitte von nachhaltigen Beifallskundgebungen Abstand zu nehmen:

"Widerstand ist nach Art. 20, Abs. 4 GG allen Deutschen gegen »jeden« erlaubt, der es unternimmt, die (verfassungsmäßige) Ordnung zu beseitigen.

Da die in den Absätzen 2 und 3 vorgeschriebene Norm nur dazu legitimiert, die Verfassung zu ändern, sie deshalb also nicht beseitigen kann, ist bereits Widerstand gegen das Regelwerk an sich oder gegen Veränderungen des Regelwerks nicht erlaubt.

Werden aber auf Grundlage einer gegebenen Norm die Gewählten ermächtigt, die Norm selbst zu ändern, schottet sich der angebliche Gewaltgeber - das Volk - von jedem Einfluss ab.

Ist folglich der Staat im Sinne der vorstehenden Vorschriften legitimiert, dann ist Widerstand gegen ihn ausgeschlossen. Ob irgendwelche Proteste erlaubt sind und nach welchen Regeln protestiert werden darf, ist, so gesehen, ohne Interesse. Die Legitimation des Protests, beziehungsweise der Demonstration, ist ein Mittel des Staates, Kritik und Unzufriedenheit zu moderieren und gegebenenfalls aufzufangen. (Nur die Demonstranten sollen in Verkennung der realen Kräfte glauben, es seien ihre Mittel.).

Weniger Bürokratie an unseren Schulen!

Bild: YouTube.
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

seit Jahren nehmen die administrativen Aufgaben, die von den Schulen zu erfüllen sind, immer weiter zu. Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden. Die Schulleitungen müssen stärker unterstützt und von bürokratischen Tätigkeiten entlastet werden.

Die Hauptaufgabe eines jeden Schulleiters besteht darin, die Voraussetzungen für einen qualitativ hohen Unterricht an seiner Schule zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, eine Vielzahl administrativ-organisatorischer Tätigkeiten wahrzunehmen und zugleich pädagogische Führungsarbeit zu leisten. Die Schulleitungen müssen heutzutage nicht nur für das ordnungsgemäße Funktionieren ihrer Schule im Alltag, sondern auch für die Schulentwicklung und die Sicherung von Qualität und Effizienz sorgen. Die schulischen Managementaufgaben sind in den letzten Jahren durch die zunehmende Eigenständigkeit der Schulen noch umfangreicher und komplexer geworden.

Dienstag, 19. Juli 2016

Wenn Würde der Willkür anheim fällt

von Kurt Kowalsky
Liebe Polizeispitzel, Denunzianten und Verfassungsschützer, liebe Freunde der missliebigen Meinung, verehrte Frauen und Kinder, 

ich werde euch nun zur Feier des Tages einen Riesengefallen tun und mich bei der Staatsanwaltschaft selbst anzeigen.

Denn ich schrieb vor über zwei Jahren, von den Strafverfolgungsbehörden unentdeckt, folgenden gemeingefährlichen Satz: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus."

Es handelt sich dabei um eine nachgeordnete Norm des Grundgesetzes (Art. 20), welche im eklatanten Widerspruch zu Art. 1 Grundgesetz steht, der da festlegt, die Würde des Menschen wäre unantastbar.

Wird Würde, als Eigenschaft einer einzigartigen Seinsbestimmung des Menschen, dem Willen einer nicht eindeutig zu definierenden Menschenmasse ausgesetzt, fällt sie der Willkür anheim.

Montag, 18. Juli 2016

Appell an den Nachwuchs: Werdet nicht wie Ralf Stegner!

Bild: Arne List (Eigenes Werk) [GFDL oder CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Michael Werner
Liebe Kinder,

schaut her, das hier ist der Ralf.

Ralf ist ein Parasit. Das heißt, er lebt auf Kosten anderer. Und zwar schon von Geburt an. Er hat in seinem ganzen Leben noch keinen Tag richtig gearbeitet, also etwas nützliches hergestellt oder geleistet, wofür Menschen freiwillig Geld bezahlen, wie z.B. der Bäcker nebenan oder die Frau im Supermarkt an der Kasse.

Nach der Schule drückte er sich - auf Kosten anderer, selbstredend - an Universitäten in Deutschland und Amerika herum und studierte nicht etwa etwas richtiges, so wie Maschinenbau oder Medizin, womit man etwas tun kann, was den Menschen nützt. Nein, er studierte Geschwätzwissenschaften wie Politik, Geschichte und Germanistik, womit man entweder arbeitslos oder Taxifahrer wird - allerdings nur, wenn man den Taxischein besteht.

Da Ralf zu faul zum Taxifahren war und lieber weiter auf Kosten anderer leben wollte, ging er in die SPD - das, liebe Kinder, ist die Partei, die das Leben auf Kosten anderer erfunden hat.

Sonntag, 17. Juli 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 28/2016)

Michael Auksutats Statements zur Woche
Über die Attraktivität des Sozialgesetzbuches:
Wenn man sich die Bilder von blitzartig aktivierten Anhängern ausländischer Staatsoberhäupter in Germanien anschaut, dann sollte vielleicht auch dem offenherzigsten Zeitgenossen gewahr werden, dass sich die Attraktivität dieses Landes weniger aus dem Grundgesetz, denn aus dem Sozialgesetzbuch speist. Aber immer weiter so.

Über die 2745 in der Türkei nach dem ''misslungenen Putsch'' entlassenen Richter:

Es ist immer gut auch für unerwartete Krisen entsprechende Excellisten vorzuhalten.

Über Erdogans zwischenzeitliche Fluchtpläne nach Deutschland:
Wenn ein islamistischer Präsident vom laizistischen Militär gestürzt wird, in welche Autokratie flüchtet er dann wohl?

Erdoğan und Co.: Nichtrechtsstaatlicher Widerstand zwecklos!

Bild: R4BIA.com, [Public domain], via Wikimedia Commons
von Kurt Kowalsky 
Im Namen der ganzen Bundesregierung, so die Regierungschefin, verurteilt sie den Versuch türkischer Militäreinheiten, die gewählte Regierung und den gewählten Präsidenten ihres Landes gewaltsam zu stürzen aufs schärfste.

Ich habe nichts anderes erwartet, doch erlebe ich an den Online-Stammtischen wütende Empörung und Beschimpfungen der Kanzlerin.

Sind meine libertären Freunde etwa enttäuscht, weil die gewählte Regierungschefin im Namen ihrer Clique die gewaltsame Entfernung anderer, in ähnlicher Weise an die Macht gekommener Protagonisten verurteilt?

Wo lässt ihr denken? Habt ihr erwartet, die Kanzlerin würde verkünden, dass es Zeit war, den Halunken endlich abzuservieren - egal wie? Aber nicht doch! Im Demokratismus diffamiert man seine politischen Gegner, verarscht und belügt man das sogenannte Volk, manipuliert die zwangsfinanzierten Medien, überschuldet das Land und so weiter.

Freitag, 15. Juli 2016

Hasskommentare: Gesinnungsdiktatur statt Meinungsfreiheit

By A.Savin, [FAL or CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Michael Werner
Falls Ihr in nächster Zeit nichts mehr von mir hört: Ich habe mich in die Höhle des Löwen begeben und Heiko Maas einen Hasskommentar zum Thema "Hasskommentare" auf die Pinnwand gesetzt:

Ich wusste gar nicht, dass "Hass" ein Straftatbestand ist. Wo genau im Strafgesetzbuch finde ich "Hass"?

Dem gesamten deutschen Polizei- und Justizapparat ist es nach über einem halben Jahr noch nicht gelungen, einen einzigen der mindestens 1.000 Täter der Kölner Silvesternacht hinter Schloss und Riegel zu bringen. Aber ein paar arbeitslosen Spinnern, die sich in einer geschlossenen Facebook-Gruppe den Frust über genau diesen Umstand von der Seele gepostet haben, morgens um 6 Uhr die Tür einzutreten und ihnen zur "Beweissicherung" die Bude leer räumen, das scheint zu funktionieren.

Damit haben Sie den zahlreichen Opfern zum zweiten Mal mit Anlauf ins Gesicht gespuckt, Herr Justizminister. Sie sollten sich schämen!

Mittwoch, 13. Juli 2016

Hohe Bürokratiekosten schlucken einen Großteil der EU-Fördergelder

Bild: Harald Groven / flickr.com / CC BY-SA 2.0
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

Fachleute haben es schon immer vermutet, jetzt wissen wir es genau: Bei der Durchführung von Fördermaßnahmen der EU im Agrarbereich fallen besonders hohe Bürokratiekosten an. Dies hat eine umfangreiche Untersuchung eines staatlichen Forschungsinstituts ergeben. Ein Grund mehr, derartige Förderungen durch die EU ganz abzuschaffen. Die Zuständigkeit für solche Maßnahmen - sofern dafür überhaupt ein Bedarf besteht - sollte auf die einzelnen Mitgliedsländer der EU zurückübertragen werden.

Im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik wird unter anderem auch die Entwicklung des ländlichen Raumes von der EU gefördert. In Deutschland geschieht dies in der Form, dass die Bundesländer auf der Basis von EU-Verordnungen Entwicklungspläne für jeweils sieben Jahre aufstellen. An den einzelnen Fördermaßnahmen beteiligen sich die EU, der Bund und die Länder mit unterschiedlichen finanziellen Anteilen.

Dienstag, 12. Juli 2016

Marode Banken nicht nur in Italien - Gold sichert Ihr Vermögen


Marktkommentar von Claus Vogt
Vetternwirtschaft statt Marktwirtschaft 

Das gesamte europäische Bankensystem ist marode. Darauf habe ich Sie in der Vergangenheit immer wieder hingewiesen. Im Sommer 2008, also kurz vor der heißen Phase der damaligen Finanz- und Wirtschaftskrise, habe ich den Lesern meines Börsenbriefes sogar die dringende Empfehlung gegeben, ihre von Bankenpleiten bedrohten Tages- und Termingelder in Sicherheit zu bringen. Konkret habe ich seinerzeit ein Umschichten in die damals gerade neu aufgelegte Tagesanleihe des Bundes empfohlen, die inzwischen leider wieder abgeschafft wurde.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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