Samstag, 26. Mai 2018

Die Sturheit des Linken: Manipulation und Gewalt statt Einsicht

Bild: Pixabay / OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain
von Tomasz M. Froelich
Der Linke neigt zu abstrakt-weltfremden Wunschvorstellungen. Dazu gehören etwa die Auflösung der Nationalstaaten in einer identitätslosen weltrepublikanischen Ordnung des Nichts; die soziale Gerechtigkeit, die für ihn im Kern nichts weiteres ist als eine bedingungslose Angleichung der materiellen Verhältnisse aller; weitere Egalitarismen sämtlicher Couleur bis hin zur Auflösung der Geschlechtsunterschiede.

Beim Versuch seine Wunschvorstellungen zu realisieren, initiiert er Prozesse, die alles verbessern sollen, aber alles nur noch weiter verschlechtern. Das liegt mitunter daran, daß der Linke nicht erkennt oder nicht erkennen will, was die Umstände des Menschseins, was die Natur des Menschen, was die conditio humana ausmacht.

Mittwoch, 25. April 2018

Echo wird abgeschafft: Tugendterror, Heuchelei und der Gratismut von Campino

Kollegah und Farid Bang. Bild: Selfmade Records (Selfmade Records)
[CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)],
via Wikimedia Commons
von Tomasz M. Froelich
Der Echo wird also abgeschafft. Der Tugendterror funktioniert. Die Veranstalter bücken sich. 

Die Abscheulichkeit bestimmter Textpassagen in den Songs von Kollegah und Farid Bang sollte man nicht leugnen, auch wenn der Korridor des Sagbaren im HipHop etwas weiter gefasst ist als anderswo, was dieses Genre ja auch durchaus interessant macht.

Was mich allerdings wundert, oder auch nicht, ist, daß die Debatte über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im HipHop, die wir seit einigen Wochen führen, nicht auch im letzten Jahr geführt wurde, als die HipHop-Kapelle ,,Antilopen Gang'' für ihr Album ,,Anarchie und Alltag’’ für den Echo nominiert wurde.

Auf der Titelliste dieses Albums findet sich der Song ,,Baggersee’’. Der Titel klingt zunächst unverdächtig, sein Inhalt ist aber schockierend:

Macron will die Europäische Transferunion - und damit Ihr Geld

Macron. Bild: EU2017EE Estonian Presidency
[CC BY 2.0], via Wikimedia Commons
von Claus Vogt
Am 17. April 2018 hielt der französische Präsident Emmanuel Macron seine erste Rede vor dem Europa-Parlament. Darin forderte er unter dem Deckmäntelchen „Vereintes Europa“ die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds, einer Bankenunion, eines gemeinsamen Haushalts sowie die Ernennung eines EU-Finanzministers.

Mit diesen Forderungen will Macron einer Europäischen Transferunion den Weg ebnen, bei der wir Deutschen als Hauptzahler empfindlich zur Kasse gebeten werden. Diese Entwicklung ist – wie Sie gleich sehen werden – nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa eine Katastrophe. 

Freihandel schafft Wohlstand und Frieden 

Dabei hatte am 25. März 1957 mit der Schaffung der Europäischen Gemeinschaft als einer Freihandelszone alles so gut begonnen. Denn Freihandel schafft Wohlstand und Frieden. Einer Gemeinschaftswährung bedarf es dazu ausdrücklich nicht.

Freitag, 20. April 2018

Youtube - Kontroversen und Richtlinien: Was bringen die neuen Regelungen von YouTube?

Bild: Screenshot von https://steemit-production-imageproxy-thumbnail.s3.amazonaws.com/DQmTobUYGkG7bX26t3t32kXjD7ut1G9UrFHb9DV6bpe8fGu_1680x8400
von Lena Bungert
Meta-Description: YouTube hat angekündigt, Inhalte stärker zu überprüfen – ist das nun das Ende der Videoplattform oder nur ein längst überfälliger Schritt?

YouTube – vom freien Portal zum Big Brother?

YouTube zählt zu den erfolgreichsten Plattformen im Internet. Täglich werden Millionen Videos abgerufen, im Schnitt verbringt jeder Nutzer täglich eine Stunde mit den Clips über Schminke, Fußball, Videospiele, Katzen und vieles mehr. Die immense Beliebtheit der Plattform fußt sicherlich zu einem Großteil auf dem alten Motto von YouTube: „Broadcast yourself“. Hier kann wirklich jeder seine Videos hochladen und der ganzen Welt mitteilen, was er von bestimmten politischen Entscheidungen hält, wie man den Kajalstift richtig ansetzt, welches der schwerste Boss im neuesten Videospiel ist und wieso die US-Regierung ganz eindeutig von den Illuminaten unterwandert wurde.

Montag, 16. April 2018

Die AfD muss entscheiden, was sie will

von Thorben Schwarz
Es ist mitunter still geworden um die AfD. Nach einem rauschenden Erfolg bei der Bundestagswahl und Umfrageergebnissen, bei denen zum Teil die Sozialdemokratie überholt wurde, berichten derzeit nur noch wenige Medien über die Partei. Ein Spiegel-Porträt über den jungen Gauland, einige Berichte über die Finanzierung der AfD-Auslandreisen, mehr nicht. Weder für die Partei positive noch negative Meldungen werden derzeit in größerer Form an die Öffentlichkeit übermittelt.

Eine erste Ausnahme ist nun nach einiger Zeit einmal wieder die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch, die die Amokfahrt in Münster vor Veröffentlichung durch die Medien mit einem islamistischen Hintergrund in Verbindung brachte. Als ebenjener von den Behörden dementiert wurde, schrieb sie kurzerhand, der Täter habe den Flüchtlingen einfach nachgeeifert.

Freitag, 13. April 2018

Die Degeneration Europas

Man gab sich adrett. Europäische Familie um 1900.
von Michael Kouklakis
Ich frage mich oft, wie es sein kann, dass Europa so schnell degenerieren konnte. Gehen wir 100 Jahre zurück. Oder besser: 104 Jahre, in den Frühling 1914, so sieht Europa aus wie ein Freilichtmuseum, die Welt - wenigstens dort, wo Europa herrscht - wie ein einziger großer Nationalpark.

Das Gebrabbel der Kanzlerin, man habe sich an Afrika während der Kolonialzeit versündigt, ist fast ohne jede historische Grundlage und dient der Rechtfertigung der Umvolkung - nicht dem Kontext geschichtlicher Verantwortung. Wäre sie von historischer Wiedergutmachung getrieben, würde sie den Export von Agrarprodukten stoppen, der den primären Sektor der Dritten Welt zerstört und sie würde jeden Waffenverkauf an Länder stoppen, die damit sich und ihre Nachbarn umbringen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind das die allermeisten.

Natürlich gab es schreckliche Verbrechen, wie in der ganzen Weltgeschichte. Man denke an den Kongo, wo Belgier sich aufführten wie die Machete heutzutage im Urwald Berlins. Aber im Ganzen waren so ziemlich alle Kolonien beschauliche Ländereien und Verlustgeschäfte, welche der kleine europäische Arbeiter finanzieren musste und je spürbarer die europäische Präsenz in einer Region war, desto besser ging es den Ureinwohnern. Beispiel: Rhodesien, Südafrika, Algerien, Libanon und Ägypten.

Donnerstag, 12. April 2018

Statue in Trier: Der Murks um Marx

Marx ist Murks. Bild: Pixabay / CC0 Public Domain / 
OpenClipart-Vectors
von Walter Schüle
Heute mal ein Wort zu dem Murks in Trier. Weil Trier die Geburtsstadt von Karl Marx ist, soll dort jetzt eine 5,50 Meter große Marx-Statue errichtet werden. Gestiftet von der Volksrepublik China.

Der Baudezernent verteidigt die Provinzposse mit der Begründung, es sei eine Pflicht, sich mit Marx auseinanderzusetzen, zudem hätte der Stadtrat das mehrheitlich so beschlossen.

,,Auseinandersetzen", indem man eine Megastatue aufstellt, die von einer Diktatur gesponsert wird? Seltsame Auffassung. Jedenfalls gut, dass dieser Baudezernent sich nicht mit der NS-Vergangenheit Triers auseinandergesetzt hat. Die Stadt hatte nämlich 1933 Adolf Hitler zum Ehrenbürger ernannt. Hätte man dem eine 5,50 Meter-Statue gesetzt, wenn, sagen wir ein Sponsor aus Nahost, der es mit Menschenrechten so ähnlich hält wie die Volksrepublik China, sie gestiftet hätte? Die Groteske wäre jedenfalls komplettiert.

Donnerstag, 5. April 2018

Erklärung 2018: Die Wahnbilder des Ernst Elitz

Bild: THOMAS (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0],
via Wikimedia Commons
von Michael Klonovsky
Eine in die Jahre gekommene journalistische Betriebsnudel der Bundesrepublik, die meiste Zeit per GEZ alimentiert und also auf das Apportieren gewünschter Artikel dressiert, holt nun ausgerechnet bei Cicero Stöckchen und lässt sich über die "Gemeinsame Erklärung 2018" aus. Ernst Elitz heißt der alte weiße Mann. Er lobt Rüdiger Safranski dafür, dass der "klug genug" gewesen sei, "seine Gedanken nur dem 'Spiegel' aufs Band zu diktieren", während Uwe Tellkamp sich "zum Bannerträger" der besagten Erklärung "küren" ließ. Allein an der erlesenen Wortwahl merken Sie, dass Sie es mit einem Qualitätsjournalisten zu tun haben. Dass es sich beim Erstunterzeichnen eines Textes, der in jedem Fall denunziert werden würde, mit oft bis ins Berufs- und Privatleben des Unterzeichners reichenden Konsequenzen, kaum um eine Kür und fast ausschließlich um eine Frage der Traute handeln könnte, ein solcher Gedanke rappelt nimmermehr durch ein Köpfchen, dessen Träger u.a. bei Zeit, Spiegel, Bild, ZDF und Deutschlandradio diente und folgsam entlang der Leuchtstreifen am Boden sogar kommentierte.

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